Liebling im Monat Mai: Das Dogbed von Smoothy

14. Mai 2015

Willkommen zu Teil 2 unserer Serie “Lieblinge aus dem Sortiment”! Heute sind wir auf den Hund gekommen und widmen uns deshalb dem Hundekorb, Hundebett, Dog Bed oder wie auch immer man es nennen will. Sie denken “Was gibt es da groß zu erzählen?” Das kommt ganz drauf an – über die Dog Beds von Smoothy eine ganze Menge!

Zunächst einmal, dass es sie in vielen Varianten gibt. Natürlich in klein und groß, um sowohl Dackel als auch Dogge in den Genuss von rückenfreundlichem Räkeln kommen zu lassen. Dann natürlich mit Kissen und ohne, mit Rand und ohne, in vielen verschiedenen Farben … und aus dem Material der Wahl, sei es nun Nylon oder tierfreundliches Kunstleder.

Kunstleder in edlem Beige - dieser Hundekorb überzeugt jeden Interior Designer!

Was ist ein Dogbed?

Diese Frage beantwortet sich kinderleicht: Ein Dog Bed ist die Antwort von Smoothy auf all die unförmigen und pflegeunfreundlichen Hundebehausungen, die wir in unseren Wohnungen und unter unseren Hunden nicht mehr sehen wollen. Es ist pflegeleicht, ansehnlich, stützt den Hund orthopädisch und passt sich an den Körper des Hundes an. Es ist in Varianten als Kissen sowie mit Rand und innen liegendem Kissen erhältlich. Je nach Pflege-Vorliebe ist das Dogbed mit Bezug aus High Tec Nylon (abziehbar!) oder aus Kunstleder (schmutzabweisend und Wasser-resistent) verfügabr. Die Modelle mit Rand und separatem innen liegendem Kissen bieten besonders Welpen eine angenehme Begrenzung und eine weiche, kuschlige Unterlage.

Details zum Dog Bed

Das Dogbed gibt es in den Varinaten Classic, Classic XXL, Leather und Supreme. Classic ist als gut gepolstertes Kissen in 11 Farben zu haben. Classic XXL in 9 Farben nimmt (es auch mit) größten Hunde(n) auf. Das Dogbead Leather aus Kunstleder hat einen praktischen, weichen Rand und das in vier Größen! Und im Dogbed Supreme findet sich neben flauschigem Rand auch noch ein extra Kissen für alle faulen Vierbeiner. Alle Vorteile kann man auch noch einmal zusammengefasst nachlesen auf unserer Seite über Hundekörbe und Hundebetten.

Warum ein Dog Bed?

Ein Dog Bed macht Hund und Halter glücklich. Es ist pflegeleicht, denn es weist Schmutz ab oder lässt sich leicht feucht reinigen. Einige Modelle können sogar abgezogen und der Bezug in der Maschine gewaschen werden. Somit ist ein Dog Bed sowohl für kurzhaarige Hunde als auch Rassen mit wallendem Fell geeignet. Es sieht gut aus und sein Bezug lässt sich je nach Modell sogar passend zur Einrichtung wählen – ein Punkt, an den bei den meisten Hundebetten gar nicht gedacht wird. Ein Smoothy Dog Bed muss man deshalb auch nicht schamhaft unter der Couch verstecken, wenn Gäste kommen, vielmehr darf es gerne einen prominenten Platz einnehmen. Durch die Füllung mit hochwertigen EPS-Perlen stützt ein Dogbed Muskulatur und Skelett des Hundes, besonders für ältere Semester ein Genuss. Und die Polsterung gibt ein wenig nach und passt sich an. Alle Hundehalter können ein Lied davon singen, wie der vierbeinige Hausgenosse mehrere Runden im Hundekorb dreht, bis er sich schließlich die ideale Liegeposition “zurecht getrampelt” hat. Auch beim Thema Klima kann unser Dog Bed ein gehöriges Wörtchen mitreden, Füllung und Material sorgen dafür, dass Bello es im Sommer angenehm kühl und im Winter schön kuschlig hat.

Falls Ihnen noch mehr Vorteile einfallen, freuen wir uns immer auf Ihren Kommentar! Und im Juni lesen Sie mehr über unsere Outdoor-Modelle!

 

Ein Partner für den Sitzsack

27. April 2015

Egal wie wir ihn nennen: Ein Sitzsack, eine Bean Bag, ein Lounger, sie alle stehen für cooles und gemütliches Minimal Living. Natürlich integrieren sie sich auch mühelos in anspruchsvolle Wohnlandschaften, aber die Quintessenz, die Kür des Einrichtens mit Bean Bag ist es, mit wenigen Handgriffen eine coole Wohlfühlinsel zu schaffen.

Ein toller, unbeabsichtigter Nebeneffekt: Wenn weniger außen herum steht, lenkt auch nicht so viel von der Bean Bag ab – so kommen besonders farbenfrohe und musterintensive Modelle besser zur Geltung. Wir haben uns nach den idealen Partnern für unsere Sitzsäcke umgesehen. Je nach Gelegenheit ist da natürlich ein anderer Einrichtungskniff nötig. Hier stellen wir euch 3 einfache und schöne Ideen für Minimal Living mit der Bean Bag vor.

Garten, Terrasse, Balkon
Die Weinkiste als Beistelltisch. Innen rein darf Gartenlektüre, oben drauf ein Drink und ein Windlicht. Rustikaler Vintage-Look, am besten zu kombinieren mit wasserfesten Bean Bag-Modellen für draußen. Mit Rädern drunter wird sogar ein rollbarer Beistelltisch draus, den man gut selber bauen kann. Smoothy-Idee: farblich passend zur Bean Bag streichen! Diese schöne Variante haben wir entdeckt:

Eine tolle Upcycling-Idee für einen Beistelltisch aus Weinkisten, gesehen auf http://www.handimania.com/uploads/wooden-crates-furniture-design-ideas09.jpg

Wohnraum
Soll die Bean Bag Leseort sein, einen lichstarken Ort wählen, also entweder in Fensternähe oder ergänzt durch eine tolle Leselampe. Ein Klassiker hierbei: Die bogenförmige Leuchte Arco (von Achille  und Pier Giacomo Castiglioni) aus den Sechzigern, deren Lichtquelle direkt über einem schwebt, während der Arm einen großen Bogen beschreibt. Cooler Retrolook bei ausreichend Sicht, heute in vielen Varianten zu haben!

Der Klassiker unter den Lampen: Die Designleuchte Flos, gesehen auf http://www.designwissen.net/seiten/bogenleuchte-%E2%80%9Earco%E2%80%9C

Gästezimmer
Die Beanbag als Daybed braucht einen kleinen Nachttisch: Kleine Design-Kuben mit abgerundeten Ecken nehmen persönliche Gegenstände auf und geizen mit scharfen Ecken – gut auch für Tagesschläfer! Besonders beliebt sind solche schlichten Möbel derzeit aus Beton – den Stil nennt man Concrete Design.

Was ist Minimal Living?
Wenn Sie sich generell für das reduzierte Leben (nicht nur im Kontext mit Bean Bags) interessieren, ist die folgende Liste vielleicht für Sie interessant: Minimal Living bedeutet entschlacktes Leben bzw natürlich Wohnen. Dafür nutzen wir nichts, das uns nicht gefällt, nur im Weg steht, eigentlich nie benutzt wird. Die meisten unserer Dinge nutzen wir nicht, sie wollen aber von uns gepflegt, aufgeräumt geordnet werden. Hier also 6 sinnvolle Steps zum schlanken Wohnen:

1. Oberflächen frei halten, Dinge verstauen. Was sichtbar liegt, will unsere Aufmerksamkeit.
2. Weniger Dekoration!
3. Kleider aussortieren: Das wenisgte wird wirklich getragen und liegt herum (häufig auch außerhalb des Schrankes). Was ein Jahr nicht getragen wurde, darf weg.
4. Weniger Dinge bedeutet auch: weniger Möbel! Möbel reduzieren.
5. Kinder kommen immer mit weniger Spielzeug aus als gedacht.
6. Einrichtungsgegenstände, die vielseitig nutzbar sind, anschaffen.

Liebling im April: Das Lounge Daybed

13. April 2015

Stück für Stück wollen wir Ihnen künftig hier unsere Lieblinge aus dem Sortiment vorstellen – und vorstellen bedeutet, Sie erfahren etwas über die Features und Einsatzmöglichkeiten der großen Smoothy-Familie. Heute machen wir den Anfang mit dem Lounge Daybed.
Und vorstellen, das geht am besten oder Auge in Auge – oder in Wort und Bild! Hier sehen Sie also unser Daybed in einer farbenfroh gestreiften Version: gut erkennbar bereits hier, dass lang machen mit einem leichten Anstieg im Oberkörperbereich die perfekte Voraussetzung für halbliegende Lese- und Fernsehsessions bietet.

Wie gemacht für faule Tage: das Lounge Daybed

Was ist ein Lounge Daybed?
Multifunktion ist angesagt bei diesem Multitalent: nicht nur sitzen, nicht nur liegen, sondern eine bequeme halbhohe Position bei mittlerer Größe von 128 cm Länge, 70 cm Rückenhöhe und 66 cm Breite. Es kann also bei Bedarf als Daybed herhalten (aus eigener Erfahrung müssen wir sagen, dass man bei entspannter Position schnell eingenickt ist), aber genauso gut wachen Tätigkeiten den passenden Untergrund bieten. Wir nennen diesen perfekten Mittelweg “Loungen” – eng verwandt mit den ebenso beliebten Aktionen “Chillen”, “Abhängen” oder “Lang machen”. Ein Vorfahre unseres Lounge Daybed ist übrigens die Chaiselongue, zu deutsch “Langer Stuhl”. Der französische Name darf nicht davon ablenken, dass bereits die alten Römer auf diesem Hybriden der Wohnkultur abzuhängen pflegten, meist mit ein paar Träubchen und einer Amphore leckeren Weins.

Details zum Lounge Daybed
Wie all unsere Produkte bringt auch das Lounge Daybed verschiedene Bezüge mit, um die Design-Geschmäcker zu füttern: Neun sind es an der Zahl. Die Bezüge sind aus hautschmeichelnder Baumwolle und können abgezogen werden. So wird Reinigen in der Waschmaschine einfach gemacht, denn das Innenleben befindet sich in einem separaten Inlet. Form und Füllung des Lounge Daybeds stützen Wirbelsäule, Rücken und Nacken. Wichtig wenn man länger darauf verweilt … Auf einen langgezogenen Sitzbereich folgt ein keilförmiges Kopfteil für Kopf und Nacken. Der Clou: Die Seitentasche bewahrt die zuletzt gelesen Zeitschrift, die Fernbedienung oder das Handy auf. So sind die wichtigsten Utensilien auch ohne Tisch immer griffbereit. Verwandte des Lounge Day Bed sind z.B. sein kleiner Bruder, der Lounge Chair, und sein faltbarer und darum großer Bruder, der gewitzte Lounge Folder.

Wofür ein Lounge Daybed?
Wenn wir es wie unsere antiken Vorfahren machen wollen, dann stellen wir das Daybed an einen Ort, an dem wir gern der Muße frönen, z.B. ins Wohnzimmer. Schon immer war das Tagesbett auch Ort für Gäste, sei es nun als Sofa- oder Sesselersatz oder tatsächlich als Gästebett. Aufgrund seiner Größe können allerdings nur kleine Gäste darauf nächtigen, wir empfehlen es daher eher für die gepflegten Abendstunden oder leichte Nickerchen. Aus aktuellem Anlass legen wir jedem mit ein paar Quadratmetern eigener Frischluftfläche, sei es nun Balkon, Terrasse oder Garten, ans Herz, das Daybed zum Loungen nach draußen zu stellen (aber vorsicht: wieder hereinholen, da der Bezug nicht wasserfest ist!). Kombiniert mit einer flauschigen Ärmeldecke und einem Latte Macchiato wird daraus die perfekte Outdoor-Mittagspause plus Sauerstoff-Schub. Und an frischer Luft schlummert es sich ohnehin am besten …

Wir freuen uns auf den frühlingsfrischen Mai! Dann haben unsere firmeneigenen Vierbeiner das Sagen und Sie erfahren mehr über die vielfältigen Varianten des Smoothy Dogbed.

Trendbericht – wie sieht Wohnen 2015 aus?

17. März 2015

Einrichten nach Trend – ist das Pflicht? Keineswegs! Aber es ist immer spannend, im neuen Jahr die aktuellen Neuheiten und Entwicklungen unter die Lupe zu nehmen und sich hier und da etwas herauszupicken, das zum eigenen Zuhause passt. Oft genügt es schon, nur einzelne Bereiche zu verändern, um einen frischen Look zu erhalten.

Gerade mobile Objekte spielen dabei eine große Rolle, denn wer mag und kann schon sein komplettes Interieur einem Frühjahrsputz unterziehen! Wir legen unseren Fokus heute auf die verschiedenen Boden-Trends – denn der Boden ist das erste, womit der Sitzsack in Berührung kommt. Gemeinsam definieren Boden und Sitzgelegenheiten einen Raum maßgeblich.

Unter unseren Füßen
Im Fokus stehen 2015 besondere Teppichformen abseits von Rechteck und Kreis. Wenn die Form besonders ist, darf die Farbgebung uni sein: Der Natur entlehnte, dabei durchaus knallige Farben wie Curry oder Kiwi geben die Richtung für die Farbkleckse vor. Der Teppich kann aber auch selbst als Abbild der Natur daherkommen, z.B. mit Ranken- und Blättermustern. Ein weiterer Trend sind moderne Kilims. Man kennt den orientalischen Webteppich vor allem als sehr farbenfrohes, traditionelles Einrichtungselement, jetzt wird er neu interpretiert.

Quelle: Elementary Shapes von Werner Aisslinger für Vorwerk Teppiche, gesehen auf http://www.schoener-wohnen.de

Bei den verlegten Teppichen sind Naturfarben und -materialien im Trend, ob Schurwolle oder Sisal, ob Beige, Lindgrün oder wollfarben. Nicht flauschig, dafür pflegeleicht ist Boden aus schalldämmendem Vinyl (das wir sonst aus der Plattenporduktion kennen) – und er schlüpft optisch in verschiedenste Look von Holz bis Stein. Natürlich bleibt auch Upcycling 2015 ein Trend wie in den Vorjahren. Handgemacht ist weiterhin up to date, und das bedeutet z.B., moderne Prints in alter handwerklicher Technik umzusetzen, oder aber traditionelle Muster zu modernisieren.

Einfaches Wechseln ist bei Böden mehr und mehr Thema, denn wir wohnen nicht mehr unser Leben lang im selben Haus, und selbst wenn, so wollen wir doch frische Eindrücke genießen. Nicht nur Teppiche, die schnell ausgetauscht werden können, stehen deshalb im Fokus, sondern auch intelligente Klicksysteme für Bodenbeläge. Generell liegt ein Fokus auf elastischen Bodenbelägen. Laminat in natürlichen Farben bleibt ein Dauerbrenner unter unseren Füßen. Wir mögen ihn, weil er pflegeleicht und damit vielfältig ist, und er imitiert auch rustikalere Materialien.

Rauh anmutender Laminatboden von Unilin; Quelle: gesehen unter den Innovationen der Messe Domotex

 

Wie mit dem Sitzsack kombinieren?

Zum Trend des schnellen und einfachen Wechselns passt der Sitzsack wie die Faust auf’s Auge – denn was ist schneller ausgetauscht als eine Sitzsackhülle? Durch die Farb- und Materialvielfalt bietet die Bean Bag generell viele Möglichkeiten, sich aktuellen Trends anzupassen. Damit ist sie als Hybrid der perfekte Partner moderner Wohnlandschaften. Zugleich ist ein Sitzsack aufgrund seiner klassischen, schlichten Form zurückhaltend genug, um Böden, aber auch besonderen Möbeln eine Bühne zu bereiten. Bezogen mit einer auffälligen Hülle wird er selbst zum Zentrum der Aufmerksamkeit.

Hier ein paar Ideen, wie sich der Sitzsack mit den aktuellen Wohntrends kombinieren lässt:

Kleine auffällige Teppiche definieren eigene Bereiche inmitten eines größeren Raumes. In Kombination mit einem Baumwoll-Sitzack wird aus einem samtigen Farbklecks für die Füße ein kleiner Rückzugsort, ein Inselchen im Raum.

Zurückhaltende Teppiche aus natürlichen Materialien wie Schurwolle hingegen gehen gerne eine Liaison mit auffälligen Sitzgelegenheiten ein, etwa einem Modell mit großformatigem Druck wie dem Nightflower. Florale Muster sind übrigens in Zeiten zunehmender Digitalisierung immer wieder Ausdruck einer Rückbesinnung auf das Romantische. Digital und floral – das passt also hervorragend zusammen.

Ebenfalls toll: der Gegensatz aus mattem Boden und metallic-farbener Sitzmöglichkeit. Zu archaisch anmutenden Materialien wie unbehandeltem Holz oder groben Teppichen lassen sich wilde Muster, etwa aus der Safari-Serie, kombinieren. Urban Jungle ist hier das Stichwort.

Safari Sitzsack: Ein tierischer Partner für rohen Holzboden, Urban Jungle auf rauer Basis

Schlichte Holzdielen (2015 auch gerne in unbegradigter, sprich naturnaher Form zu haben) sind perfekte Partner für zurückhaltende und zugleich lässige Geschwister der Bean Bag wie z.B. den Lounge Folder. Gemeinsam schaffen sie modernes Cottage Feeling auch in der Großstadt.

Unkomplizierte Böden, etwa das Laminat, findet man häufig in Räumen, in denen öfters gereinigt werden soll. Das kann z.B. das Kinderzimmer sein: Hier findet das Laminat im waschbaren High-Tex Nylon Kindersitzsack sein unkompliziertes Pendant.

Besondere Böden mögen besondere Formen. Warum also nicht einen modernen Orientteppich mit einer tropfenförmigen Eggshell Bean Bag vermählen? Wer Material und Farbe ungern kontrastiert, wählt zu allen natürlichen Bodenbelägen zurückhaltende, sanft anmutende Modelle aus der Cotton- oder Samtserie.

Übrigens: Moderne Nomaden sind ein Trend, der sich auch optisch im Wohnbereich wiederfindet: traditionelle Muster modern interpretiert. Und wer könnte ein besserer Nomade sein als der mobile Sitzsack?

Der sichere Sitzsack

28. Januar 2015

Wieso sicherer Umgang mit dem Sitzsack? Ist ein Sitzsack nicht das bequemste Sitzmöbel der Welt, ohne Ecken und Kanten an denen man sich stoßen könnte? Das ist richtig – das Thema Sicherheit bezieht sich daher auf konkrete Situationen und einen sorgsamen Umgang mit dem Sitzsack.

Kinder und Sitzsäcke
Kinder toben gerne, und besonders auf dem Sitzsack. Deshalb sollten Außen- und Innenhülle immer gut verschlossen sein. Warum? Im Inneren befinden sich unzählige kleine EPS-Perlen, die dafür sorgen, dass die Bean Bag sich an den Körper anpasst. Ist der Innensack jedoch nicht ganz verschlossen, so hüpfen die kleinen Perlen schnell in alle Richtungen. Kleine Kinder sollten nicht mit leeren Sitzsackhüllen alleine gelassen werden. Am besten am Ende der Spielrunde einfach einen prüfenden Blick auf das gute Stück werfen – und für die Kissenschlacht als Alternative großherzig die eigenen (und kleineren) Sofakissen zur Verfügung stellen.

Tiere und Sitzsäcke
Klar, der Hund möchte gerne dorthin, wo Sie sitzen. Am besten aber schafft man für den Vierbeiner ein spezielles Dogbed an. Das ist dann z.B. aus Kunstleder gefertigt und hält damit auch Herumtoben oder spielerischen Beißversuchen besser stand. Selbstredend sollte ein Hund, der bekanntermaßen gerne beißt oder Dinge zerreißt, nicht in die Nähe von Textilien gelassen werden. Natürlich sind die speziellen Hundebetten auch leicht zu reinigen. Hat zwar nichts mit Sicherheit zu tun – aber sauber ist immer schöner!

EPS-Perlen sind flink: daher Sitzsack immer in Ruhe nachfüllen!

Den Sitzsack auffüllen
Dies sollte nur erledigt werden, wenn keine Hunde, Katzen oder Kinder in der Nähe sind. Die winzigen, federleichten Perlen haben die Eigenschaft, schnell davon zu rollen oder sich auch elektrostatisch aufzuladen. Zum Auf- oder Nachfüllen des Innensackes daher am besten eine Begrenzung wählen: in der Badewanne etwa (Stöpsel rein!). Hat der Sitzsack einen großen Reißverschluss, so wie die Modelle von Smoothy, so stülpt man am besten die leere Innenhülle über den Sack mit EPS-Kugeln und dreht das Ganze zum Entleeren einfach um. Sind bereits Perlen im Sitzsack, so schneidet man eine kleine Öffnung in das Eck der Tüte mit den frischen Perlen und erhält somit eine Art Tülle zum Einfüllen. Verloren gegangene Perlen sollten sofort aufgesaugt werden, damit kleine Kinder und Hunde sie nicht in den Mund stecken oder verschlucken können. Und nicht vergessen: Besonders Katzen spielen besonders gern mit allem, das davon rollt!

Sitzsäcke und offenes Licht
Kerzen und anderes offenes Feuer (z.B. auch Öllampen oder Lagerfeuer) sollten sich nicht in der Nähe des Sitzsackes befinden. Zwar sind moderne Stoffe häufig mit einer Ausrüstung versehen, die das schnelle Feuerfangen verhindern sollen. Jedoch ist Stoff letzten Endes immer Stoff und somit natürlich auch brennbar. Verschiedene Stoffe zeigen verschiedene Eigenschaften, wenn sie mit Feuer in Berührung kommen – und 100% feuerfest ist keiner. Baumwolle etwa steht sehr schnell in Flammen, während z.B. Polyester eher schmilzt und abtropft (das bedeutet: die Flammen verteilen sich). Fazit also: Der Sitzsack sollte immer weit weg von offenen Flammen sein (zu bedenken um die Weihnachtszeit oder auch bei Gartenfeiern).

Auch zum Geburtstag gilt: Kerzen nie in der Nähe des Sitzsackes entzünden.

Den Sitzsack prüfen
Um die beschriebenen Probleme zu vermeiden oder frühzeitig zu bemerken, sollte der Sitzsack einfach regelmäßig inspiziert werden. Das bedeutet nach dem Nachfüllen: alle Reißverschlüsse gewissenhaft schließen (und auch zwischendrin immer mal wieder überprüfen), die Nähte kontrollieren und den Sitzsack auf Löcher untersuchen. Selbst das robusteste Gewebe hält einem kleinen Hobbyheimwerker mit Schere oder Schraubenzieher nicht unbedingt stand. Das Gute bei Smoothy: Innensack, Außenhülle und Perlen lassen sich jeweils separat austauschen. Ist also wirklich einmal ein Malheur passiert, ob nun mit dem Fruchtsaft oder der Bastelschere, so tauscht man ein beschädigtes Teil am besten einfach durch ein Neues aus. Übrigens tauscht Smoothy mit der einzigartigen 30jährigen Garantie Ware mit Herstellungsmängeln natürlich sofort aus. So ist man auf der sicheren Seite und der Sitzsack erstrahlt in neuer Schönheit!

Ein neues Dogbed für meinen Hund

12. Januar 2015

„Nichts einfacher als das“ werden Sie sich denken – doch der Hund hat ein Wörtchen mit zu bellen! Deshalb widmen wir uns heute nicht nur dem Thema „Welches Dogbed soll es sein“, sondern auch der Frage, wie man den Übergang vom alten in das neue Hundekörbchen möglichst angenehm für den Vierbeiner gestaltet.

Wo ist mein Hundebett?

Zunächst: Ihrem Hund geht es wie Ihnen. Er hat seine Lieblingsdecke, er mag den Geruch seines Platzes und natürlich muss auch dieser hin und wieder gereinigt werden. Es gilt also, verschiedene Aspekte zu berücksichtigen: sowohl bei der Auswahl des Hundebettes als auch bei der Eingewöhnung in den neuen Hundekorb.

Dackel oder Dogge? Die Hundebett-Größe richtig wählen!
Das erste Entscheidungskriterium ist selbstredend die Größe des Hundes. Und nicht nur diese: Auch manch kleiner Hund möchte genügend Platz haben, um sich mal hierhin, mal dorthin zu legen. Diese Gewohnheiten kennt der Hundehalter am besten und sollte dementsprechend entscheiden. Manche Hunde hingegen lieben einen Rand, der ihnen Begrenzung gibt. Ein liegender Hund nimmt selbstredend mehr Platz ein als ein sitzender Hund – im Zweifelsfall also lieber ein größeres Modell wählen und dann mit Decke oder Kuschelkissen verkleinern. Ganz nach Hund fällt die Entscheidung also auf ein Hundekissen mit Rand oder ohne sowie in der passenden Größe. Für die große Auswahl bietet Smoothy seine Dogbeds daher in den Größen S, M, L und XL und ein extra großes Modell in XXL an. Und der Hundehalter freut sich über schöne Trendfarben statt des Einheitsgrau oder -braun.

Ja, das ist keine Dogge, sondern ein Whippet. Aber der Punkt ist klar: Maß nehmen!

Reinigung – dieses Thema ist elementar. Ein Hundebett sollte maschinenwaschbar (also abziehbar) oder zumindest abwaschbar sein. Ein guter Freund sagte mir neulich: „Waschbar ist ja toll – aber meine Dogge ist so groß, dass ich den entsprechenden Hundekorb sowieso nicht in die Waschmaschine bekomme.“ Hatten wir als Besitzer eher kleiner und mittelgroßer Hunde natürlich trotzdem bedacht! Deshalb lässt sich ein Dogbed im Idealfall aufgrund seiner Oberfläche zumindest abwischen oder der Bezug lässt sich, je nach Modell, zum Waschen einfach abnehmen.

Ebenfalls praktisch: Ein Kissen oder eine Decke hineinlegen, die passt auf jeden Fall in die Maschine. Das Modell Supreme von Smoothy bringt beispielsweise ein Einlegekissen mit. Außerdem sind die Dogbeds von Smoothy aus 420D High-Tech Nylon, das bedeutet wasserabweisend und waschbar. Schließlich ist auch der Hund mal krank und es kann etwas daneben gehen. Ein Dogbed aus Nylon saugt Flüssigkeiten nicht auf und für den Kuschelfaktor sorgt die Schmusedecke des Vierbeiners. Apropos Decke: Bei diesem Stichwort kommen wir zum nächsten wichtigen Punkt, der …

… Umgewöhnung in den neuen Hundekorb
Ja, ein Hund liebt sein Bett genau so wie Sie, lieber Leser. Deshalb sollte die Eingewöhnung behutsam erfolgen. Wer also frühzeitig alles richtig machen will, gibt seinem haarigen Mitbewohner schon einige Zeit vor dem Kauf des „Neuen“ ein Kissen oder eine Decke mit den Korb (wenn er diese nicht sowieso schon hat). Warum? Die Decke wird mit dem Geruch des Hundes „beduftet“ und strahlt künftig Vertrautheit aus. Steht dann der Wechsel zum neuen Hundekorb an, so zieht einfach die Decke des alten in den neuen Hundekorb mit um.

Hunde wollen sich ausstrecken: ideal, wenn das Hundekissen dafür genügend Platz bietet!

Die meisten Hunde machen diesen Wechsel übrigens meist unkompliziert mit. Am Anfang wird der neue Korb natürlich erst einmal erschnüffelt und erkundet. Die Hundebetten von Smoothy passen sich übrigens aufgrund der Füllung mit EPS-Perlen an den Hund an. Hat er einmal seine Lieblingsposition gefunden, wird er deshalb auch noch optimal gestützt. Sollte Ihr Hund doch eine kleine Prinzessin sein und sich mit der Umgewöhnung schwer tun, so darf es gern auch ein getragenes Shirt von Herrchen oder Frauchen sein, das mit in den Korb wandert. Und der erste Kauknochen oder die erste Mahlzeit an Tag 1 des neuen Dogbed wird selbstredend am neuen Luxusbett serviert. Guten Appetit und gute Nacht!

Die verrücktesten Stuhlkreationen: So saßen Sie garantiert noch nie!

18. Dezember 2014

Wo sitzt es sich am bequemsten: auf einem bunten, verdrahteten Hocker, einem Pappmaché-Stuhl oder einer nackten Frauenskulptur? Wahrscheinlich auf keinem der Beispiele. Aber was ihnen an Bequemlichkeit fehlt, machen sie mit Verrücktheit wett. Denn ganz ehrlich: Bei so viel Aufmerksamkeit, die ein Stuhl von Allen Jones oder ein Einkaufswagen-Sessel generiert, braucht es auch keine Gemütlichkeit. Wir stellen Ihnen die verrücktesten und außergewöhnlichsten Stuhl-Kreationen vor und haben ein paar DIY-Tipps für Sie.

Studio Besau-Marguerre: Hocker Nido

Der Hocker von Studio Besau-Marguerre, Bild: © Dirk Dunkelberg/ german-design-council.de

Nur 900 Gramm schwer und trotzdem stabil: Das ist der Hocker Nido der Designerin Eva Marguerre von Studio Besau-Marguerre aus Hamburg. Die Hocker bestehen aus Glasfasern, die in einem eigens von Eva Marguerre entwickelten Verfahren in Harz getränkt und dann verbunden werden. Diese Kombination aus innovativem Materialeinsatz und außergewöhnlichem Design fanden auch die Juroren des German Design Award interessant. Das Studio Besau-Marguerre und sein Hocker Nido wurden als Newcomer Finalist 2014 ausgezeichnet.

Neben den Standard-Modellen in Schwarz und Weiß gibt es den Hocker auch in den Sonderfarben Pink und Gelb, die extra für die Stilwerk Gallery in Hamburg designt wurden.

Allen Jones Frauen-Stühle

Der britische Pop-Art Künstler Allen Jones ließ Ende der 60er-Jahre Frauen als Couchtische, Garderobenständer und Sitzgelegenheiten fungieren. Dabei durften seine Frauen-Hocker natürlich nicht angezogen sein, sondern mussten dem männlichen Hintern halbnackt und mit Highheels eine weiche Sitzfläche bieten.

Einen dieser Hocker sehen Sie auf dem Flickr-Stream der Kuratorin Régine Debatty: régine debatty /flickr.com

Die Reaktionen auf Jones Möbel-Skulpturen bleiben daher bis heute gespalten. Die einen sehen in Jones das Paradebeispiel eines sexistischen Fetischisten, andere können über seine Frauenmöbel lachen. Laut eigener Aussage wollte der britische Künstler mit seinen barbusigen Tischplattenhalterinnen das Verhältnis zwischen Mann und Frau und die weibliche Sexualität darstellen. Die Porno-Kunst-Möbel sind dabei auch über 40 Jahre nach ihrer Herstellung immer noch populär. Erst 2012 wurde ein Skulpturen-Set, bestehend aus Stuhl, Hutständer und Tisch, aus dem Nachlass des Playboys Gunter Sachs für 2,6 Millionen britische Pfunde versteigert.

Haze Chair: milchige Geometrie

Haze bedeutet so viel wie Milchigkeit, Dunst oder Nebel. Wie umhüllt von einem Dunst erscheinen auch die Farben des Haze Chair, der aus der Schmiede des südkoreanischen Designers Wonmin Park stammt.

Designmilk zeigt den Haze Chair zum Beispiel hier: designmilk /flickr.com

Der Stuhl besteht aus verschieden farbigen Kunstharz-Platten, die asymmetrisch angeordnet sind. Je nach Perspektive lässt die Kombination der Platten den Haze Chair anders wirken. Der Clou: Die Sitzfläche ist fast durchsichtig, was den Sitzenden zwischen bunten bonbonfarbenen Platten schweben lässt.

MARNI “100 CHAIRS: L’ARTE DEL RITRATTO”

Das Wohltätigkeitsprojekt “100 Chairs” der Modefirma Marni wurde erstmalig während des Salone del Mobile 2012 in Mailand vorgestellt. Die 100 Stühle bestehen aus Metallrahmen, die Sitzflächen bilden verflochtene Fäden aus PVC. Gefertigt wurden die Stühle von kolumbianischen Ex-Häftlingen. In ihrer Machart erinnern sie an klassisch kolumbianische Möbel, doch das Design ist um einiges ausgefallener.

Die außergewöhnliche Kombination von Form, Farbe und Material hat dem Projekt “100 CHAIRS: L’ARTE RITRATTO” dann auch 2013 eine Nomination für den Designs of the Year 2013 Award des Design Museum London eingebracht.

DIY-Idee: Pappmaché-Sessel von mathak+mahlknecht

2 Kilogramm Altpapier hat wohl jeder von uns irgendwo rumliegen. Die Papierreste müssen Sie jedoch nicht wegschmeißen, denn es kann auch darauf gesessen werden. Das Designerduo mathak+mahlknecht hat ein DIY-Kit entwickelt, mit dem Sie alte Zeitungen ganz einfach in einen stabilen und individuellen Stuhl verwandeln können.

Das Ziel des Projekts: ein Zeichen gegen die Wegwerfgesellschaft setzen und zeigen, dass Upcycling nicht auf Kosten von Design gehen muss. Dabei entsteht auch eine besondere Beziehung zum Stuhl, denn er wird eben ganz individuell selbst hergestellt.

Alles, was gebraucht wird, ist das DIY-Kit. „Im Kit enthalten sind die Form, Kleister und Farbpigmente. Der Benutzer benötigt nur 2 Kilogramm Altpapier, einen Handmixer und Wasser. Damit rührt er Pappmaché an und füllt es in die Form. Nach 2 Wochen ist der Sessel trocken und kann entformt werden.“ informieren uns die Erschaffer.

Mehr Informationen zum wunderbaren Pappmaché-Sessel samt Bildbeispiel finden Sie auf der Webseite von mathak+mahlknecht : mathakundmahlknecht.at.

DIY-Idee: Einkaufswagen-Sessel

Normalerweise ist er dazu da, um Brot, Butter und Birnen ohne Schleppen durch den Supermarkt zu befördern, doch der Einkaufswagen kann auch als rollender Sessel zweckentfremdet werden, wie diese Anleitung des Maker workshops zeigt:
Make/youtube.com

Es bedarf zwar etwas handwerklichen Geschicks, aber dafür können Sie es sich dann auch in einem ganz besonders Sessel gemütlich machen. Für den individuellen Touch: einfach den Einkaufswagen-Sessel bunt streichen oder mit Polstern versehen. Und wenn die Rollen drangelassen werden, können Sie mit Wagen-Sessel auch gut durch die Gegend fahren – vielleicht ganz gemütlich zum nächsten Supermarkt.

Wer auf der Suche nach einem außergewöhnlichen Stuhl ist, wird also bei einem der vorgestellten Designer fündig oder bastelt sich das Stuhl-Kunstwerk einfach selber. Und sollte der Allerwerteste nach dem Sitzen auf Drahthocker oder Kunstharz-Sessel doch einmal wehtun: einfach in einen unserer Sitzsäcke umsetzen und das Designer-Stuhl-Modell aus der Ferne bewundern.

Einen Sitzsack zu Weihnachten

12. Dezember 2014

Kaum hat man sich versehen, steht schon wieder Weihnachten vor der Tür. Alle, die nicht akribisch bereits Monate vorher Ideen sammeln und besorgen, verfallen meist kurz vor dem bewussten Tag in panische Suche. Gott sei Dank ist das Internet hier unser bester Helfer: Nachts um 1 Uhr noch schnell eine Idee gehabt und 5 Minuten später geordert. Meist ist das begehrte Teil innerhalb weniger Tage da.

Der Sitzsack: ungewöhnlich und praktisch
Wir können gar nicht anders: Natürlich müssen wir einen Sitzsack als Weihnachtsgeschenk empfehlen! Und das hat auch gute Gründe. Ein Sitzsack ist noch immer ein ungewöhnliches Möbel für viele, entsprechend überraschend ist ein Sitzsack als Geschenk. Nicht zu unterschätzen: Große Geschenke kommen immer gut an! Natürlich ist ein Bean Bag keine Kleinigkeit, deshalb tun sich gern ein paar Leute zusammen. Ein tolle Idee ist also auch der Sitzack als Gemeinschaftsgeschenk. So kann es auch gern ein größeres Modell werden, wenn alle zusammenlegen.

Der Weihnachtsmann würde Smoothy wählen

Welchen Sitzsack als Weihnachtsgeschenk?
Auch wenn es verlockend ist: nicht nach dem eigenen Geschmack entscheiden, sondern an den (Einrichtungs)Stil des Beschenkten denken. Farblich passend zu Heiligabend ist natürlich das weihnachtliche Rot (das ohnehin vielen gefällt), deshalb findet ihr auf Smoothy derzeit eine tolle Rabattaktion für Weihnachts-Smoothys unter dem Namen “Günstiger im Advent”: Die vier gezeigten Modelle von Metallic Junior bis Cotton, von Outdoor Supreme bis Cube, gibt es in festlichem Rot (aber natürlich auch in anderen tollen Farben) mit 24% Rabatt. Warum 24%? Ist doch klar, Weihnachten ist am 24. Dezember…

Weihnachtliches Rot für's Kinderzimmer: Der Metallic Junior

Wann den Sitzsack bestellen?
Eigentlich klar: so flink wie möglich! Ein vielleicht banaler, aber wichtiger Aspekt bei der Bestellung eines Sitzsackes zu Weihnachten ist die zeitliche Planung: Welche Tage sind Werktage, an welchen Tagen werden ergo Pakete bearbeitet und geliefert? Ein extra schneller Versand kostet meist deutlich mehr, deshalb empfehlen wir die rechtzeitige Bestellung. So spart man sich Nerven. Bei Smoothy ist der Versand übrigens kostenlos. Betrachtet man das aktuelle Jahr, so sehen wir, dass Weihnachten an einem Mittwoch liegt: Das bedeutet 2 wunderbare Werktage direkt vor Heiligabend, an denen noch geliefert werden kann. Zählen wir von heute ab, so haben wir noch 10 Werktage bis Weihnachten 2014. Das heißt: flink bestellen! Wichtig außerdem: Es sollte jemand zuhause sein, wenn das Paket ankommt, denn ein Sitzsack-Karton ist groß und nicht jeder Nachbar blockiert damit gerne seinen Flur. Ansonsten einfach den Lieblingsnachbarn vorwarnen und mit einem Dankeslebkuchen bestechen. Vielleicht darf er auch mal auf einen Glühwein zum Probesitzen kommen.

Ganz klassisch verpackt - oder völlig anders? Für einen Sitzsack braucht man eine Meeenge Papier

Und wie verpacke ich einen Sitzsack als Geschenk?
Sitzsäcke kommen naturgemäß in großen Kartons, selbst die kleinen Sitzsack-Modelle für Kinder haben im Vergleich zu anderen Geschenken ein beachtliches Format. Ist der Karton schlicht und stabil so wie bei Smoothy, eignet er sich hervorragend, um direkt als Geschenkverpackung herzuhalten. Bevor jetzt wild Unmengen von Papier gekauft werden um den Karton zu verhüllen: warum nicht einfach eine große rote Schleife um den Sitzsack-Karton schlingen? Kinder lassen sich stundenlang mit dem Ausschneiden von Sternen (zum Karton-Bekleben) oder dem Bemalen desselben beschäftigen. Auch am Weihnachtsabend nicht zu unterschätzen: Der Karton hält als Spielzeug zum Verstecken her. Wer einen ganz anderen Weg gehen will, packt den ausgepackten Smoothy einfach in einen großen gemusterten Bettbezug und bindet diesen links und rechts mit Schleifen zum überdimensionalen Bonbon. Voila!

Und zu guter Letzt …
Selbstredend ist der Sitzsack die perfekte Sitzgelegenheit unter dem Weihnachtsbaum: nahe der duftenden Tannennadeln, auf Augenhöhe mit den Geschenken, bequem für den Geschenke- und Plätzchenmarathon.

Ein smoothes Weihnachten 2014 wünscht das ganze Team von Smoothy!

10 gute Ideen, wie der Sitzsack schön und gepflegt bleibt

14. November 2014

Sitzsäcke sind die Hybriden moderner Wohnkultur: Gebrauchsgegenstand und Möbel auf der einen Seite, vielfältig in Material und Muster wie Kleidung auf der anderen Seite. Sie berühren unsere Haut und manchmal schlafen wir sogar auf ihnen. Deshalb sollte es selbstverständlich sein, dass wir dem Sitzsack eine ähnliche Pflege wie unserem Lieblingspulli angedeihen lassen – damit er lange frisch, sauber und ansehnlich bleibt. Aber auch, damit wir gerne auf ihm Platz nehmen und er sich gut anfühlt. Der Dreisatz des gepflegten Sitzsackes lautet deshalb: Schützen (vorbeugen), reinigen (ist doch etwas passiert), ersetzen oder erneuern.

1. Reinigen
Eigentlich klar: Den Sitzsack sollte man regelmäßig waschen. Häufig wird das aber vergessen, da man ihn als Möbel und nicht wie ein Kleidungsstück oder etwa Bettwäsche wahrnimmt (wenngleich er aus ähnlichem Material ist). Für die Reinigung auf jeden Fall die Hersteller-Waschanleitung beachten! Die meisten Hüllen können problemlos in der Maschine bei niedrigen Temperaturen gewaschen werden. Wer sehr vorsichtig ist, nutzt Feinwaschmittel, welches nicht nur für Wolle, sondern auch für Synthetik- und Microfasern empfohlen wird. Möchte man auch unter 60 Grad Waschtemperatur sicher sein, dass der Smoothy hygienisch rein wird, so einfach einen Klecks Hygienespüler in das Weichspülfach der Maschine geben. Diese Waschzusätze gibt es in jeder Drogerie und auch für empfindliche Allergikerhaut. Vor dem Waschen wird natürlich der Innensack entfernt, beim Smoothy geht das ganz einfach per Reißverschluss. Siehe hierzu das Posting zum Thema Reinigung.

2. Abwischen
Wasserdichte Sitzsäcke nach dem Verschütten von Flüssigkeiten sofort feucht abwischen, danach trocken tupfen (am besten mit einem weichen, fusselfreien Tuch wie Microfaser). Auch wenn die Flüssigkeit nicht ins Innere dringt: Bestandteile etwa des Getränkes können natürlich trotzdem unschöne Ränder hinterlassen, etwa Fruchtreste naturtrüber Säfte. Auch der Geruch eines verschütteten Bieres ist nicht besonders einladend. Unterschiedliche Substanzen sind selbstredend verschieden leicht oder schwierig zu entfernen. Das A und O ist also zunächst, den Sitzsack zu schützen und, ist ein Malheur passiert, sofort zu reagieren. Dickere Substanzen wie z.B. Pudding zusätzlich vorsichtig mit einem dickeren Papier abnehmen. Bei allen Fleckensorten gilt: nicht verreiben, sondern zunächst vorsichtig tupfen!

3. Wenden
Den Sitzsack häufig mal wenden! Schließlich liegt er meist direkt auf dem Boden, eine Seite könnte also den Schmutz des Bodens annehmen bzw. die Oberseite den Staub sammeln. Gott sei Dank ist die Bean Bag ja leicht: Also einfach des Öfteren aufschütteln, wie man es auch mit einer Bettdecke tut. Und danach ruhig mal auf Kante stellen, statt immer auf die Fläche zu legen: So stellt man sicher, dass alle Seiten des Sitzsackes gleichmäßig genutzt werden. Auch der Bereich, in dem der Sitzsack eingesetzt wird, sollte natürlich je nach Material regelmäßig gesaugt oder gewischt werden. Auch hier gilt: Kräftezehrendes Möbelrücken entfällt, der Smoothy ist ein Leichtgewicht der Wohnungseinrichtung.

4. Das Innenleben pflegen
Die Füllung erneuern: Ist ein Sitzsack nicht wasserdicht, so kann Flüssigkeit natürlich auch in die Füllung sickern. Die feinen EPS-Perlen sind zu kleinkörnig, um sie in Eigenregie zu reinigen. Günstiger kommt deshalb ein Ersetzen der Perlen. Natürlich kann man die Füllung auch ohne Verunreinigung hin und wieder „updaten“: Etwa indem man neuen Perlen nachfüllt, wenn man den Sitzsack künftig praller haben möchte, oder einige (durch den Reißverschluss) entfernt, wenn er weicher sein soll. Dafür den Sitzsack samt Innenleben am besten in einen großen Karton (oder in die Badewanne bei verschlossenem Stöpsel) stellen, öffnen und vorsichtig die kleinen Perlen mit einem geeigneten Gerät (etwa einer Schale) entnehmen. Umfüllen und dabei darauf achten, dass die kleinen Perlen schnell entwischen können! Kinder und Hunde sollten also nicht in der Nähe sein. Natürlich kann man auch direkt mit einem kleinen Karton diejenige Menge der Perlen aus dem Inlet herausschöpfen, um die man die Spannung des Sackes verringern möchten.

5. Vorsicht Sonne!
Jeder Stoff kann mit den Jahren ausbleichen, wenn er zu starker Sonne ausgesetzt ist. Also machen wir es wie Großmutter und behandeln unseren Sitzsack auch in puncto Sonneneinstrahlung vorsichtig. Sitzsäcke für außen hingegen sind meist robuster, auch in der Farbgebung. Und einen Sitzsack aus sanfter Baumwolle würde man schließlich sowieso nicht stundenlang auf die Wiese in die pralle Sonne legen.

6. Guter Duft
Ein schöner und sehr einfacher Trick, um den Sitzsack zu individualisieren, ist, ihn für einen besonderen Abend (oder auch nach dem Auslüften) zum Duften zu bringen! Dafür den Duftstoff (am besten einen trockenen) in einen komplett verschlossenen kleinen Sack füllen und im Inneren des Inlets verbergen. Wichtig ist, dass der Duftstoff (z.b. Lavendel) in einem sehr dichten Gewebe vernäht wird, so dass er nicht heraus bröseln kann, denn der Sitzsack wird ja „besessen“. Ebenso elementar: den Duftgeber danach zügig wieder zu entfernen, so dass Schimmel oder ähnliches keine Chance haben. Ein guter Duft (etwa der beruhigende Lavendel) verbleibt ohnehin länger im Gewebe und vertreibt (im Falle von Lavendel) sogar Motten. Der Vorteil dieser Methode ist, dass der Sitzsack frisch riecht, ohne dass man seinen Bezug mit Ölen oder Parfümen beträufeln und damit verunreinigen müsste. Zum guten Duft gehört natürlich auch das regelmäßige Auslüften das Sackes. Dabei jedoch auf die schon beschriebene Sonneneinstrahlung achten – und an einem neblig-feuchten Tag gehört der Smoothy natürlich auch nicht auf’s Fensterbrett.

7. Schutz vor Kinderhänden und Hundepfoten
Kleine Kinder sollte man nicht mit Sitzsäcken alleine lassen: Hat der Sitzsack einen Reißverschluss, so haben kleine Kinderhände ihn schnell geöffnet und den lustig rollenden Inhalt entdeckt – der selbstredend nicht in den Mund gelangen sollte. Eine Regel für den Erhalt des Sitzsackes ist also: Drauf darf, wer sich auskennt und nicht mit schmutzigen Schuhen, matschigen Pfoten oder neugierigen Händen dem Sitzsack zu Leibe rückt. Also große Kinder und Erwachsene, Hunde nur ins Dogbed und kleine Kinder niemals unbeaufsichtigt – aber das sollte ohnehin selbstverständlich sein.

8. Flecken differenziert behandeln
Ein kleiner Exkurs zum Thema Fleck: Jeden Fleck sollte man richtig behandeln! Wer schon einmal versucht hat, einen Blutfleck oder Rotweinfleck zu entfernen, hat bereits einen kleinen Einblick in die Welt der verschiedensten Fleck-Problematiken gewonnen. Blut etwa soll mit kaltem Wasser behandelt werden (Eiweiß!), auf Rotwein soll man angeblich Salz streuen… anstatt eine unendlich lange Liste von Fleckenarten zu beschreiben, verweisen wir deshalb an dieser Stelle auf die sehr praktische Auflistung von http://www.frag-mutti.de/flecken.  Bei allen Reinigungsarten sollte jedoch beachtet werden, ob die Farbe durch den Vorgang ausbleichen kann. Ist der Bezug gar nicht mehr zu retten, so bleibt immer noch die Möglichkeit, den Innensack samt Füllung weiter zu verwenden (so die Füllung nicht beschädigt wurde) und dem Sitzsack (und sich selbst) einen neuen Bezug zu gönnen. Vielleicht ja sogar mit einem neuen Muster?

9. Flecken verbergen
Nicht mehr entfernbare Flecken müssen aber nicht zwangsweise zu einem Entsorgen der Hülle führen. Kreative und handwerklich begabte Menschen, die an ihrem Sitzsack hängen, machen es nicht anders als mit einem Lieblingspulli: Ein formschöner, aufnähbarer Flicken (aus schönem Stoff selbst zuschneiden) oder aufbügelbare Elemente machen aus einem fleckigen Sitzsack ein schönes Upcycling-Projekt. Und zum „Runterräubern“ für Gartenhaus, VW-Bus oder Kinderzimmer erfüllt er noch allemal einen guten Zweck.

10. Sei lieb zu deinem Sitzsack!
Einige Materialien reagieren dankbar mit frischem Look auf pflegende Bürstenstriche: Etwa Samt oder Kunstfell lassen sich mit einigen Strichen optisch verjüngen (Samt bekommt, gegen den Strich gebürstet, eine dunklere Farbschattierung). Zugleich entfernt man dabei Staub. Weil sich Stoffe, die einen sogenannten Flor haben, bei längerem Plattsitzen auch gerne anlegen, gehört ein regelmäßiges Darüberstreichen zur Standardpflege, damit keine glänzenden Stellen entstehen. Geeignet sind z.B. Kinderbürsten mit weichen Borsten (da sie keine hässlichen Streifen hinterlassen). Und wer seinem Samt-Sitzsack schon einmal über die weiche Oberfläche gestreichelt hat, weiß: Die Pflege lohnt sich.

Was ist eigentlich…Baumwolle, Flokati, Kunstleder?

03. November 2014

Womit wird eigentlich ein Sitzsack bezogen? Jeder kennt z.B. Baumwolle, sie ist ein angenehmes, natürliches Material für eine Sitzsackhülle, das viele schätzen. Aber natürlich hüllen sich Sitzsäcke auch in andere Gewänder, und diese bringen verschiedene Eigenschaften mit.

Je nach Beanspruchung und Einsatzgebiet variiert die Wahl des Materials für den Oberbezug: Hier unterscheidet sich die Bean Bag-Herstellung nicht viel von der Bekleidungsbranche. Denn auch dort sind Aspekte wie Hautfreundlichkeit, Gewicht, Pflegeverhalten oder etwa Dichtigkeit gegen Wasser Kriterien, die sich am “Einsatzgebiet” des jeweiligen Produktes orientieren. Doch nicht nur für Hersteller wie uns, auch für den Kunden ist wichtig, woraus sein Sitzsack besteht. Und weil sich der Sitzsack-Kauf schließlich nicht nur am Stoffmuster oder an der Größe des Modelles entscheidet, werfen wir heute einen Blick auf die verschiedenen Bezüge. Und wir beginnen mit der …

Baumwolle:

Sie heißt so, weil sie an einem baumähnlichen Strauch wächst – im Kontrast zur Schafwolle, die tierischen Ursprunges ist. Die Baumwollfaser wird aus den Samenhaaren eines kultivierten Malvengewächses gewonnen. Gerade als Alternative zur Schafwolle bringt die Baumwolle einige hervorragende Eigenschaften mit, denn sie kann auch von Wollallergikern genutzt werden. Baumwolle ist saugfähig und hautfreundlich, da sie nicht kratzt. Ihre Hautverträglichkeit drückt sich auch darin aus, dass verschiedene Anteile der Baumwollpflanze auch in der Kosmetik verwendet werden. Je nach Verarbeitung kann sie mehr oder weniger dehnfähig sein. Baumwolle kann auch bei höheren Temperaturen gewaschen werden. Man belässt sie häufig in ihrer Ursprungsfarbe (ein dunkles Weiß oder Beige) oder färbt sie gern in gedeckten Farben, um ihren natürlichen Ursprung auch in der Optik beizubehalten. Wir schätzen die Baumwolle so sehr, dass wir ihr eine eigene Smoothy-Reihe gewidmet haben: den Cotton Smoothy. Er ist der angenehm schlichte Klassiker, der jedoch auch wilde Farben verträgt – denn dank seines Materials ist er auch in Amethyst-Lila oder Amazonas-Grün stets zeitlos.

Spannend: Aus einer Pflanze ...

... wird ein beliebig buntes Garn - Baumwolle!

 

Samt:

Dieser Name steht für eine besondere Webart, die sich auf der Oberfläche durch einen weichen Flor auszeichnet. Beim Weben wird der Schuss- oder Kettfaden auf der Oberfläche in Schlaufen gelegt, diese werden am Ende aufgeschnitten: Es entsteht die samtige Oberfläche. Zur Verdeutlichung: Frottee etwa hat ebenfalls feine Schlingen, diese wurden aber nicht aufgeschnitten. Samt hat einen kürzeren Flor als beispielsweise Plüsch, er ist sozusagen kurzhaarig. Samt zeigt sich farblich leicht unterschiedlich, je nachdem, ob man mit der Hand mit oder gegen den Strich darüber streicht. Trägt man etwas Samtenes oder sitzt man auf einem Samtkissen, so streicht man häufig unwillkürlich über die Oberfläche um diesen Effekt zu wiederholen. Früher stellte man Samt aus Seide her, heute häufig auch aus Baumwolle und Polyester. Die Bezeichnung „Samt“ steht demnach nicht für das Material sondern für die Art der Verarbeitung. Sitzsäcke, die mit Samt bezogen sind, sind besonders kuschlig. Man kann Samt übrigens bei unkomplizierten Flecken einfach abbürsten. Samt aus Polyester ist außerdem in der Maschine waschbar.

Samt: Das perfekte Obermaterial für eine kuschlige Bean Bag

Flokati:

Dieses Material wird ebenfalls gewebt (etwa aus Baumwolle oder künstlichen Fasern) und mit langen Schussfäden versehen, die später die wuschelige Fell-Optik erzielen. Auch hier werden die Schlingen wie bei der Samtherstellung am Ende aufgeschnitten. Aber erst durch Verfilzung und Schrumpfung entsteht der endgültige Flokati-Look in der Produktion. Ohne diesen Vorgang wäre der Flokati ein dünnes, durchlässiges Schlingen-Tuch. Flokati kennt man besonders als Teppich aus den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts. Klassische Flokati-Teppiche wurden zunächst in Griechenland hergestellt. Aber das Material beschränkt sich längst nicht mehr ausschließlich auf Teppiche. Da Flokati auch aus Polyester gewoben werden kann, ist er in beliebigen Farben färbbar. Das macht ihn besonders als modischen Sitzsack-Bezug interessant, denn er ist in flippigen Varianten herstellbar und daher sowohl sehr weich (man möchte immer mit der Hand darüber streichen) als auch optisch auffällig und wandelbar.

Kann aus verschiedenen Materialien hergestellt werden: Web-Flokati

Nylon:

Dieses Material ist eine Kunstfaser, die in verschiedenen Dichtevarianten gewonnen werden kann. Polyamid-Nylon war die erste vollständig synthetisch hergestellte Faser. Synthetisch bedeutet immer auch, dass der Erschaffer die Eigenschaften des Materials maßgeblich mit beeinflussen kann (im Gegensatz etwa zu Naturmaterialien wie Wolle). Dies wird an der Bandbreite der Nylon-Produkte sichtbar: Jeder kennt Nylonstrümpfe als sehr zarte, durchscheinende Variante des Materials. Aber Nylon kann ebenso als strapazierfähiger, dichter Sitzsack-Bezug daher kommen. Entsprechend wird er auch unterschiedlich veredelt. Als Metallic-Sitzsack bietet Nylon beispielsweise zugleich einen discotauglichen Look sowie eine kühle aber dennoch bequeme und weiche Sitzoberfläche. Nylon kann unkompliziert gereinigt und in verschiedensten Farbtönen gefärbt werden. Es hat außerdem wasserabweisende Eigenschaften, weshalb wir speziell High Tec-Nylon etwa für unsere Outdoor-Modelle, aber auch für Kindersitzsäcke in Neon einsetzen (denn Kinder verschütten gerne etwas). Wasserabweisend bedeutet in dem Fall auch: Ein frischer Fleck, etwa von Saft oder Kaffee, kann einfach mit einem nassen Lappen abgewischt werden.

Zeigt eine fein glänzende Oberfläche: Nylon

Polyester:

Nicht nur Nylon lässt sich Metallic einfärben, auch die sehr bekannte Kunstfaser Polyester bringt diese Eigenschaft mit. Polyester an sich steht noch nicht für ein Gewebe, sondern es ist ein Kunststoff: Dieser kann aufgrund seiner Wandlungsfähigkeit als Kunstfaser die verschiedensten Formen annehmen. So kennen wir Polyester als beliebten Bekleidungs-Grundstoff, aber eben genauso als Metallic-Sitzsack, als Grundstoff für Samt oder Flokati. Der Verwandlungskünstler Polyester kann je nach Verarbeitung sogar zum kurz- oder langhaarigen Kunstfell avancieren und stellt damit eine ethisch vertretbare Alternative zu Fell dar. All unsere Safari-Sitzsäcke im Kunstfell-Look sind daher aus einer Polyester-Viskose-Mischung hergestellt, die sich als Samt präsentiert – man sieht, wie extrem wandelbar das Material ist. Polyester ist unkompliziert zu reinigen und wird deshalb gerne zur Faser oder auch Microfaser für Bekleidung und Homewear verarbeitet.

Unglaublich wandlungsfähig: Polyester, hier als samtiges Kunstfell

Viscose:

Setzen wir bei Sitzsack-bezügen nicht als ausschließliche, sondern nur als beigemischte Faser ein. Viscose wird aus nachwachsenden Rohstoffen mit einem chemischen Verfahren hergestellt. Sie ist also natürlichen Ursprunges und künstlicher Verarbeitung, dies wird deutlich in der Bezeichnung Celluloseregeneratfaser. Das Adjektiv viskos stet für die Zähflüssigkeit oder eben Dehnbarkeit eines Gewebes. Chemisch ist die Viscose aufrgund ihres natürlichen Ursprunges der Baumwolle ähnlich. Durch die Bearbeitung kann Viscose aber in größerer Eigenschaften-Varianz hergestellt und verwendet werden. Viscose ist saugfähig, kann gesponnen, aber auch zur Beflockung verwendet werden. Viscose ist angenehm auf der Haut und hat gute Gleiteigenschaften (wird etwa für Unterbekleidung verwendet). Sie irritiert die Haut selten und benötigt bei der Produktion weniger Wasser als etwa Baumwolle. Aufgrund dieser Eigenschaften verarbeiten wir gerne Mischgewebe, die durch einen Anteil Viscose veredelt werden.

Ist leicht zu bearbeiten, tierfreundlich und nimmt die gewünschte Farbe an: Kunstleder mit Lederprägung

Kunstleder

Dieses Material findet z.B. Anwendung als Dogbed. Wie auch beim Kunstfell setzen wir hier selbstverständlich auf künstlich hergestellte Materialien statt echten Leders oder Fells. Kunstleder ist ein Verbund aus verschiedenen Kunststoffen wie PVC, Polyester, Viscose und Polyurethan. Polyurethan etwa ist ein typischer Kunstleder-Rohstoff. Aber auch Naturfasern wie Baumwolle können in die Herstellung integriert werden. PVC-basiertes Kunstleder ist äußerst robust (wichtig für Hundebetten oder etwa Taschen), Polyurethan lässt sich im Gegensatz zu echtem Leder feucht reinigen ohne hart zu werden (ebenfalls wichtig aus hygienischen Aspekten). Es kann leichter geschnitten werden als Echtleder und daher vielfältig eingesetzt und vernäht werden. Anders als bei echtem Leder kann man seine Farbe (aber auch seine Oberflächenstruktur) in der Produktion leicht festlegen. So kommt es optisch echtem Leder sehr nahe, ohne die aufwendigen Verarbeitungs- und Pflegedirektiven von echtem Leder beachten zu müssen. Für Kunstleder müssen Tiere weder geschlachtet noch gehalten werden (ein Problem der Rinderhaltung ist etwa die Menge des klimaschädlichen Methans). Obwohl künstlich, ist Kunstleder daher aus ökologischen Gesichtspunkten sinnvoller.