Welche Sprache spricht der Sitzsack?

10. Juli 2014

Den Sitzsack kennen wir inzwischen als prominenten Kosmopoliten, und wenn man nach dem Namen geht, so ist er gleichermaßen in verschiedenen Ländern zuhause: Denn er wurde in Italien erfunden, seine bekannteste Bezeichnung aber ist englisch.

Wer den letzten Artikel aufmerksam gelesen hat, weiß bereits, dass der erste industriell gefertigte Sitzsack italienische Eltern hat, genauer drei Väter: Pieor Gatti, Franco Teodore und Cesare Paolini. Entsprechend ihrem Modellnamen kennt man den Sitzsack in Italien schlicht als Sacco. Genauer würde man wohl “sacco per sedersi” zu ihm sagen, also Sack zum Sitzen. Der erste Sacco ist inzwischen ein Design-Klassiker. Aber auch Amerika ist ein Sitzsack-Mekka, hier kennt man das ungewähnliche Sitzmöbel als Bean Bag. Dieser Begriff wiederum kommt eigentlich von den kleinen Verwandten des Sitzsackes, nämlich den Bean Bags, in die Bohnen (und auch Getreide) zum trockenen Aufbewahren eingenäht wurden. Ebenfalls als Bean Bag oder Footbag sind hingegen die kleinen stoffenen, ledernen und gehäkelten Jonglierbälle bekannt, mit denen man auf dem Fuß balanciert. Man sieht also: Erstens ist es gar nicht so einfach, immer vom Namen direkt auf die eindeutige (und einzige) Funktion zu schließen, und zweitens erzählt der Name einer Sache auch immer etwas über ihre Geschichte. Beim Fatboy handelt es sich übrigens auch um einen Markennamen (und keine Typbezeichnung). Das Beste an diesem Sitzsack ist übrigens, da sind sich meine weiblichen Kolleginnen einig, dass er nicht Fat Girl heißt.

Südliche Sitzsäcke
Natürlich kennt man Sitzsäcke auch in Südeuropa, und so treffen wir, wenn wir beispielsweise die Costa Brava bis zur Costa Blanca hinunterfahren, den “Puff” unter unserem Po. Näher konkretisiert handelt es sich (mit einem f weniger) manchmal auch um den “Puf tipo pera”: Also den Pouf vom Typ bzw der Form einer Birne. Hier fällt wieder die Verwandschaft zum italienischen Ursitzsack, dem Sacco, in Birnenform in’s Auge. Auch wenn sich Italiener und Spanier in manch anderem uneins sind: Der Birnenform bleibt man wohl zumindest verbal in den Ländern der Trauben treu. Das französische “Pouf” im Namen führt uns dann sogleich weiter nördlich nach Frankreich. Die Franzosen haben ja quasi den runden Pouf, das Sitzkissen erfunden. Jedenfalls kennt man ihren Namen für das Möbelstück überall. Während unsere Großväter auf einem harten ledernen Pouf nur ihre Füße abzulegen pflegten, sitzt es sich auf dem modernen “Pouf poire” wunderbar weich: Denn auch bei ihm handelt es sich bei Übersetzung um das Sitzkissen in Birnenform – Poire bedeutet Birne. Eine andere Bezeichnung ist der “Fauteuil poire”. Das Fauteuil im Namen verweist uns auf einen nicht unwesentliche Eigenschaft des Sitzsackes, denn der Fauteuil ist der Lehnsessel.

Und im Norden?
Lustig wird es noch weiter oben im Norden. Hier ruft man den Sitzsack in Dänemark “sækkestol” und in Holland, jawohl, “Zitzak”. Das kann man nun astrein nur mit Sitzsack übersetzen, und es ist keinerlei Obst oder gar Bohnen im Spiel, wie wir es bei den Südländern kennen. Was können wir zusammenfassend sagen? Egal wie der Sitzsack oder Knautschsack genannt wird, auf allen lässt es sich, egal ob bei Sonnenschein oder Schnee, in allen Ländern hervorragend sitzeln, räkeln und natürlich auch essen. Saftiges Obst empfehlen wir jedoch nur auf abwaschbaren Exemplaren unseres Lieblingsmöbels, wo auch dem Verzehr eines Bohneneintopf nicht’s im Wege steht. Und wer danach noch ein bisschen Hacky Sack mit seinem Namenvetter, dem kleinen Bean Bag spielt, bekämpft zudem effektiv ein paar Faulheits-Pfunde. Viel Spaß, have fun, amuse-toi, buon divertimento, pásalo bien, veel grapje, megen spøg!

Wie der Sitzsack in unsere Wohnungen kam

10. Juni 2014

Sitzen, liegen, lümmeln: Auf Kissen sitzen hat lange Tradition

Wie man sitzt oder liegt ist vor allem eine kulturelle Frage, und so war Sitzen viele Jahrhunderte hindurch (vor allem vor der Industrialisierung) nicht nur eine Frage des Wollens, sondern vor allem auch des Könnens. Man füllte die Kissen mit dem, was man zur Verfügung hatte, ob das nun Blätter, alte Kleider oder Schafwolle war. Dass man z.B. in südlichen, orientalischen und vor allem auch nomadischen Kulturen schon immer auf dem Boden sitzt (weil es warm ist oder das Zelt geringe Steh-Höhe hat), liegt u.a. auch daran, dass ein großes Sitzkissen weniger wiegt und besser verstaubar ist (denn schließlich muss alles von Mensch und Tier getragen werden). Auch Sitzpositionen geben Aufschluss über Kulturen, in denen schon immer auf Teppichen oder runden und eckigen Kissen gesessen wurde: Schneidersitz oder Kniehocke sind solche Positionen. Selbstredend galten diese Haltungen in Ländern, in denen aufrecht und z.B. mit übergeschlagenen Beinen gesessen wird, als zu lässig. Natürlich waren diese frühen Sitzkissen anders als der heutige Sitzsack: Unter ihm verstehen wir meist den sehr großen, locker gefüllten Sack, in den man sich hineinwerfen kann und der sich an die Form und das Gewicht des Benutzers anpasst. Dass er sich leicht von Raum zu Raum tragen lässt, ist ein netter Nebeneffekt, aber für stationär lebende Menschen nicht zwingend notwendig. Nichtsdestotrotz sind die fester gefüllten und täglich genutzten Kissen Vorläufer und Verwandte unserer heutigen Sitzkissen. Man könnte auch sagen, mit dem Sitzsack hat etwas südliche Lässigkeit in unsere Wohnlandschaften gefunden.

Quelle: Vitra Design Museum

Die Genese des Namens

Gefüllt waren sie Säcke mit den verschiedensten Materialien – und schon der englische Name Bean Bag erinnert sowohl an eine lustige Form als auch an ein mögliches Füll-Material.Die eigentlichen Bohnensäcke waren zunächst schlicht Aufbewahrungsbeutel, später nannte man auch z.b. entsprechend gefüllte Jongliersäckchen so. Das deutsche „Sitzsack“ erschließt sich von selbst und bedarf keiner weiteren Erläuterungen. Vom italienische „Sacco“, das sowohl den Sack als auch das erste (und heute noch ebenso heißende) Modell bezeichnet, erfahrt ihr im nächsten Abschnitt mehr.

Der erste serielle Sitzsack in Produktion

Auch der erste „offizielle“, industriell gefertigte Sitzsack der Firma Zanotta, der in Serienproduktion ging, war übrigens schon mit Styroporkugeln gefüllt (zuvor hatte man es mit Tischtennisbällen versucht), und erfunden haben ihn die drei italienischen Architekten Pieor Gatti, Franco Teodore und Cesare Paolini. Die amerikanische Kaufhauskette Macy’s wurde ihr Handelspartner und verhalf den ersten Säcken zu Besitzern (im wahrsten Sinn des Wortes). Zwar kamen sie recht schnell wieder von der Idee ab, „Sacco“ mit Wasser zu füllen – dennoch gibt es aber heutige etliche Sitzsack-Modelle, die dafür umgekehrt Wasser sehr wohl von außen standhalten können (denkt man z.B. an die wasserfesten Outdoormodelle). Es verwundert nicht großartig, dass der Sitzsack Ende der 60er, Anfang der 70er Jahre erfunden wurde. In seiner Eigenschaft als rebellisches Sitzmöbel (denn er brach mit den bisherigen Sitztraditionen) passte er perfekt in eine Zeit der Veränderung. Zwar saß man auch vorher schon tief oder lag halb (man denke nur an die Recamiere oder das liegende Essen bei den Römern), aber die bewusst nachgiebige Form des Sackes, gepaart mit unkonventionellen Sitzhaltungen (Herumlümmeln, entspannen) stieß natürlich auf Widerstand bei der Elterngeneration. Besonders die Studentenschaft mochte das nachgiebige und bequeme Sitzen. Zudem erforderte es nicht die Anschaffung fester Sitzmöbel. Auch designtechnisch sorgte der „Sacco“ aus Vinyl für Aufmerksamkeit: Das New York Museum of Modern Art adelte den „Sacco“, indem es ihn ausstellte. Seine klassische Birnenform wird bis heute noch immer hergestellt.

Sitzsäcke heute

Inzwischen hat sich der Sitzsack zu einem selbstverständlichen Element variabler Wohnlandschaften gemausert und ist in Läden weltweit in verschiedenen Formen anzutreffen. Besonders die Entwicklung pflegeleichter, hautfreundlicher und robuster Oberflächenmaterialien hat der Sitzsackproduktion eine große Bandbreite an Modellen ermöglicht. Sitzsack-Designer leben sich vor allem in immer neuen Designs (Farben und Mustern) sowie ungewöhnlichen Formen aus. So finden die Styroporkügelchen inzwischen Eingang in runde, eckige, sofaförmige, winzige (für Kinder), riesige (für viele Menschen) und wasserfeste (für draußen) Formen. Durch den separaten Innensack sind die heutigen Bean Bags pflegeleicht, die Hülle lässt sich je nach Saison und Geschmack wechseln und manche Anbieter bieten gar das variable Befüllen des Innensackes – je nach Gewicht und Wunsch des Nutzers. So ist der Sitzsack zu einem Teil unseres modernen Lebens geworden, das sich vor allem durch eines auszeichnet: hohe Flexibilität.

Heute sogar als Sessel zu bekommen: Der faulste aller Sitzsäcke

Heute sogar als Sessel zu bekommen: Der faulste aller Sitzsäcke

Ergonomisches Sitzen

14. Mai 2014

Der Mensch ist ein Bewegungstier!

Ergonomisches Sitzen ist angesichts langer Bürotage (und entsprechend wichtiger Entspannung dazwischen und danach) heute mehr Thema denn je. Obwohl der Mensch mit einem ausgeklügelten Bewegungsapparat ausgestattet ist, verharrt er in vielen Berufen stundenlang sitzend vor einem Rechner oder an einem Fließband, an einem Arbeitstisch oder hinter dem Lenkrad. Aber auch stehende Berufe profitieren von der Abwechslung, die eine ungewöhnliche Sitzgelegenheit in den Pausen liefert. Gar nicht zu reden von den zahlreichen Anlässen, zu denen privat und in der Freizeit gesessen wird. Sitzen verbinden wir meist mit einem statischen Verharren in einer meist ungesunden Haltung, vielleicht unterbrochen von kurzen Phasen des Umhergehens. Dabei gibt es ein paar wenige einfache Regeln, die aus einem ungesunden Krümmen (mit nachfolgenden Schmerzen und Vermeidungshaltungen) eine dynamische, bequeme und gesunde Angelegenheit machen.

Problematische Sitzhaltungen

Manchmal sind wir gezwungen, ungesunde Positionen einzunehmen, etwa wenn es gilt, in einer Sitzung mit dem Chef wortwörtlich „Haltung zu bewahren“ oder auch beim Besuch eines schicken Restaurants. So ist es die Etikette, die uns vorschreibt, etwa mit übergeschlagenen Beinen (stört die Blutzufuhr), geradem Rücken oder auch einfach ganz angespannt zu sitzen. Das, was viele Jahrhunderte als vornehm und gut erzogen galt, zeigt vielleicht die Unterjochung des eigenen Körpers, nicht aber die Sorge um seine Gesundheit. Und so sollten alle statischen, verkrampften Positionen über eine längere Zeit gemieden werden: Verschränkte Beine, ein chronisch runder Rücken, aber auch hängende Schultern (aufrechtes Sitzen muss nicht verkrampft sein, sondern gelingt einfach, indem man die Schulter zurück nimmt). Beim Sitzen auf dem Boden ist es wichtig, zwischen Knien, Schneidersitz und breitbeinigem Hocken zu wechseln. Hauptbereiche, in denen durch Verkrampfung Schmerzen entstehen, sind der untere Rücken (das Kreuz) und der Schulterbereich, der bis in den Nacken und den Kopf ausstrahlen kann. Nicht selten kommen Kopfschmerzen aus dem Rücken. All diese Bereiche sollten wir also mit Abwechslung beglücken. Sinnvoll ist es hingegen,  bei Ellenbogen und Knie einen rechten Winkel zu erzielen (durch die angepasste Höhe des Arbeitstisches), um eine ausgeglichene Stützung des Muskelapparates zu erreichen. Denn unsere Rückenmuskulatur war ursprünglich nicht für stundenlanges Sitzen eingerichtet.

Richtiges Sitzen besteht aus Bewegung

Hättest du es gewusst? Mit Sitzen verbinden wir ja eher das Gegenteil: nämlich Bewegungslosigkeit. Tatsächlich aber sind wir fast ständig in Bewegung, etwa wenn wir uns unterhalten: Wir verändern die Sitzhaltung, dehnen und strecken uns, gestikulieren und reagieren mit unserer Körpersprache auf unser Gegenüber im Gespräch. Und genau das ist richtig! Achten müssen wir hingegen auf unsere Haltung, wenn wir durch Ablenkung unbeweglich werden: Stundenlanges Lümmeln auf dem Sofa vor der Glotze oder Sitzen mit rundem Rücken vor dem Computer wird meist mit steifen Gelenken und schlimmstenfalls Muskelschmerzen und Verspannungen bestraft. Zur Entlastung wechseln wir bestenfalls in eine andere Position, in der wir dann wieder einseitig verharren. Gerade in diesen Situationen gilt also: kleine Bewegungen einbauen! Und welche das sind, erfahrt ihr im nächsten Absatz.

Dynamik in das Sitzen bringen

Im Laufe eines mehrstündigen Sitzmarathons, wie er uns etwa in der Arbeit begegnet, häufiger aufstehen und umhergehen, mindestens ein- bis zweimal die Stunde. Wenn dies nicht möglich ist: Neben dem Stuhl stehen und nach oben recken, dann wieder umgekehrt den Körper nach unten hängen lassen, den Rücken rund werden lassen und anschließend alle Glieder ausschütteln. Die Knie nach oben ziehen und auf der Stelle gehen. Beim einseitigen, unergonomischen Sitzen sind alle Körperteile betroffen, entsprechend sollten auch alle wieder mobilisiert werden. Den Kopf rollen, den Nacken massieren, den Kopf hängen lassen, linke und rechte Schulter kreisen lassen. Dann die Arme nach oben und abwechselnd beide Ellenbogen hinter den Kopf dehnen. Ebenso Ellenbogen seitlich nach hinten nehmen und den Rücken ins Hohlkreuz dehnen. Die Beine einzeln ausschütteln, mit den Zehen Greifbewegungen vollführen (zur Not dafür die Schuhe kurz unter dem Tisch ausziehen), die Beine strecken und beugen. Am Ende sollte in allen Körperteilen statt Schmerz ein angenehm warmes Kribbeln zu spüren sein, dass die Aktivierung zeigt. Auch wer gar nicht aufstehen kann, tut gut daran, das Becken vor und zurück zu rollen, den unteren Rücken zu strecken und die Schultern zu rollen und (wie wir es aus dem Flugzeug kennen) immer mal wieder die Beinmuskeln zu an- und entspannen, um die Venenpumpe in Schwung zu bringen. Das Bewegen des unteren Rückens und des Beckens kann man ohne Probleme auch immer wieder in längeres Sitzen einbauen.

Pausen vom Stehen – Pausen vom Sitzen!

Wer tagsüber lange steht, freut sich verständlicherweise auf das Sitzen. Nichtsdestrotz sollten wir nicht von der einen einseitigen Position in die nächste wechseln. Das bedeutet konkret: Nach langem Stehen eine Runde spaziergehen, dann erst auf den Fernsehsessel oder den Sitzsack setzen. Dort ruhig ein wenig probieren, bis man eine bequeme Haltung gefunden hat, statt wie ein Sack zusammen zu sacken (dafür ist schließlich schon der Sitzsack zuständig). Umgekehrt gilt genauso: Bei längerem Sitzen, etwa einem Brunch mit Freunden, einem langen Bürotag oder auch während einer langen Autofahrt, immer wieder Pausen vom Sitzen machen und eine Runde stehen, strecken, gehen.

Verschiedene Sitzgelegenheiten!

Ihr ahnt es wahrscheinlich schon: Der ausgeklügeltste Stuhl wird zur Unbeweglichkeitsfalle, wenn er unser einziger Rastplatz bleibt. Zuletzt ist also zu sagen, dass es Sinn macht, möglichst verschiedene Sitzgelegenheiten in seiner Wohnung (oder auch dem Büro) bereit zu halten. Das geht vom klassischen Stuhl am Esstisch über Sofa, Kniestuhl und Tatami-Matte zum Knien und Schneidersitzen bis hin zum Sitzsack, der uns durch seine sich ständig veränderbare Form immer wieder zu neuen Körperhaltungen herausfordert, aber auch gleichzeitig durch die Perlenfüllung stützt (denn die Rückenmuskulatur sollte auf Rückenlehnen zurückgreifen können). Sehr sinnvoll ist es übrigens, auch mal die Sitzmöglichkeiten aus ihrem angstammten Kontext zu nehmen und zu tauschen! Wer zum Essen überraschenderweise knien muss (wie es in anderen Kulturen üblich ist), beim Fernsehen auf dem Stehstuhl lehnt, auf dem Hüpfball am Schreibtisch sitzt und sich auf dem Sitzsack beim Herumtoben dehnt und streckt, steuert mit viel Spaß eingerosteten Sitzgewohnheiten entgegen.

Viel Spaß beim Bewegen!

Wie reinige ich meinen Sitzsack?

03. Februar 2014

Da liegt er nun, das gute Stück, und weil er so heiß und innig geliebt wird, bleibt er nicht so rein und unschuldig wie am Anfang eurer Bekanntschaft. Die Zuneigung hinterlässt Spuren auf dem Sitzsack – Spuren in Formen von Flecken, Haaren von Haustieren, Getränkeresten und Kinderhänden. Aber wie wasche ich meinen Sitzsack? Dieser zentralen Frage widmen wir uns heute.

Früher oder später ist es so weit: Der Sitzsack muss, wie alle Textilien, einmal gereinigt werden. Grobe Verschmutzungen wie Haare des Haustieres lassen sich oft mit der Staubsaugerdüse und einem speziellen Polsteraufsatz reinigen. Vorsicht: Da der Sitzsack ja mit feinen Perlen gefüllt ist, nur auf niedrigster Stufe saugen und zur Not von Hand mit einer Bürste nachhelfen. Das ist auch insofern sinnvoll, als sich z.B. borstige Hundehaare nicht unbedingt in der Waschmaschine entfernen lassen, da sie im Stoff stecken. Brösel und ähnliches lässt sich hingegen gut durch Ausschütteln entfernen, und Flüssigkeiten von den wasserdichten Modellen einfach mit einem Tuch abtupfen.

Sitzsack öffnen und Hülle abstreifen

Die meisten Sitzsack-Hüllen sollten aber früher oder später einmal in die Waschmaschine – allein der frische Duft lohnt die Mühe. Wir haben für euch einen solchen Waschvorgang Schritt für Schritt mit einem Smoothy Junior durchgespielt. Sitzsäcke, deren Innenleben in einer extra Hülle verstaut ist, lassen sich unkompliziert auseinander nehmen: Einfach den Reißverschluss öffnen. Die EPS-Perlen im Inneren sind in einem separaten Sack verschlossen und können nicht verloren gehen. Gleich beim Reißverschluss findet sich auch die Pflegeanleitung, in unserem Fall heißt das: Die Sitzsackhülle aus Baumwolle darf bei 30 Grad in die Waschmaschine. Unser Tipp: Mit ähnlichen Farben waschen und vor allem den Reißverschluss schließen, sonst landen nach dem Schleudern alle kleineren Teile wie Socken im Inneren des Sitzsackes, ähnlich wie beim Waschen von Bettbezügen. Wir waschen, je nach Farbe des Bezuges, z.B. mit einem schonenden Colorwaschmittel.

Von der Waschmaschine direkt zum Trocknen

Nach dem Waschvorgang hängen wir die Hülle des Sitzsackes zum Trocknen über eine größere Fläche, da er nicht in den Trockner darf. Hier eignen sich neben Wäschespinnen auch Türen oder die Dusche. Nicht in der prallen Sonne trocknen! Während das gute Stück trocknet, bleibt Zeit, sich das Innenleben des Sitzsackes mal genauer anzusehen: Die unzählen EPS-Perlen sind in einem netzartigen Sack mit Reißverschluss verschlossen. Auf diesem Wege kann übrigens auch das Volumen des Sitzsackes über Reduzieren oder Ergänzen der Kugelmenge variiert werden. Vorsicht: Am besten keine Kinder und Tiere in der Nähe, oder das Herzstück des Sitzsackes bis zum Trocknen der Hülle kindersicher verstauen, sonst wird das Wohnzimmer bald zum Mini-Bällebad.

Innenleben: Perlen und Waschanleitung

Die trockene Sitzsack-Hülle kann auf niedriger Stufe gebügelt werden. Dazu die Hülle auf einen großen Tisch legen, oder anderes großes Kissen (z.B. Kopfkissen des Bettes) hineinschieben und auf der entstandenen Fläche bügeln. Auch durch Straffziehen des noch nassen Sitzsackes können bereits grobe Falten entfernt werden, und manche Obermaterialien benötigen gar kein Bügeln, um in Form zu bleiben.

Zu guter Letzt darf nun das Inlet des Sackes wieder in die Hülle gesteckt werden. Bevor ihr euch schwungvoll auf den nun frischen Sitzsack werft: Händewaschen und keinen Tomatensaft mehr trinken! Wie ihr seht, ist das Reiniges eines Sitzsackes ebenso unkompliziert wie Wäschewaschen. Durch regelmäßige Pflege bleibt einem der Sitzsack in guter Qualität erhalten.

Frisch gewaschen: Smoothy Sitzsack

Smoothy wünscht einen guten Rutsch!

28. Dezember 2013

Gute Vorsätze für’s neue Jahr scheitern ja meist an ihrem hohen moralischen, vernünftigen oder spaßlosen Gehalt. Deshalb haben wir uns für das neue Jahr vorgenommen, nur Vorsätze zu fassen, die auch mit viel Fun verwirklicht werden können. Meistens ist das dann genau das Gegenteil dessen, was man sich immer wieder vornimmt und über dessen Scheitern man jedes Jahr auf’s Neue verärgert ist.

Der erste unserer Vorsätze lautet also: nur coole Vorsätze! Der zweite lautet: Erstmal gut rüber rutschen, sonst wird das mit den Vorsätzen gar nix. Fände sich in den hiesigen Breitengraden etwas mehr Schnee, würden wir übrigens das wortwörtliche Rutschen auf einem wasserfesten Smoothy den Schlittenberg hinunter empfehlen. Je nach Heimat-Region des geneigten Lesers soll hier dem Einfallsreichtum keine Grenzen gesetzt sein. Nun aber zu unserer Smoothy-internen Top Ten-Liste der wirklich guten Vorsätze für 2014!

1. An Silvester das machen, worauf man wirklich Lust hat, auch wenn es total uncool ist – und wenn es ein Abend allein auf der Couch mit der Lieblingsserie, ein Orgelkonzert, ganz banal in die Sauna gehen oder eine Session Siedler ist.

2. Mehr leckere Sachen essen.

3. Für eine tolle Sache unvernünftig viel Geld ausgeben.

4. Mit Couchsurfen ein neues Land entdecken.

5. Eine Woche lang alles tun, was man als Kind tun wollte, aber nie durfte (Nutella und saure Schnüre essen, die Nächte vor der Konsole verbringen, Arbeit schwänzen und krank machen etc.).

6. Ein Zimmer komplett verändern (Wände anmalen, Möbel umstellen, Vorhänge hin oder weg).

7. Einen Tag lang nur die Wahrheit sagen (das ist die schwerste Challenge).

8. Endlich jemanden engagieren, der die Wohnung putzt.

9. Sich ein gepflegtes Laster zulegen.

10. Weg mit allem alten Plunder, der einem Zeit und Nerven raubt, aber keine Freude mehr bereitet (das ist vielleicht der zweitschwerste Vorsatz).

Und nun… wünschen wir allen ein tolles Hinüberfeiern in’s neue Jahr und freuen uns schon darauf, auch 2014 die ideale Unterlage für die schönen Momente des Lebens kreieren zu dürfen!

Auf in den Schnee beim eigenen Hof-Weihnachtsmarkt!

04. Dezember 2013

Das letzte Mal haben wir über’s herbstliche Daheim-Vergraben sinniert, deshalb soll es heute nach draußen gehen. Schließlich hat ein bisschen frische Winterluft ja noch keinem geschadet! Vor lauter winterlicher Weihnachtswonne weiß man zur Zeit ja schon gar nicht mehr, wo einem der Kopf steht… Lebkuchen allerorten, geschmolzene Schoko-Osterhasen, die als Weihnachtsmänner wiederauferstehen… Nichtsdestotrotz freut man sich ja doch irgendwie immer auf die Weihnachtszeit. Und weil wir uns nicht alle Jahre wieder die Finger an Glühweinständen neben Christbaumkugeln von anno dazumal abfrieren wollen, haben wir uns kurzerhand überlegt, wie er denn aussehen könnte: unser eigener alternativer Weihnachtsmarkt!

Ihr ahnt es vielleicht schon: Sitzen werden wir natürlich auf diversen Outdoor-geeigneten Bean Bags, dieses Jahr bevorzugt die weibliche Belegschaft eindeutig die metallenen für drin und die Supremes in weiß für draußen. Wegen der Nähe der Bean Bag zum Boden unbedingt an warme Stiefel (vielleicht die guten alten Moonboots) oder auch ein paar Schafffelle als Kuschel-Upgrade denken. Aber damit ist es natürlich noch nicht getan.

Ausschenken statt einfrieren
Ein ordentlicher Hof- oder Gartenweihnachtsmarkt braucht natürlich auch eine Schneebar. Die wird am besten mit eckigen Elementen gebaut: Rechteckige Kästen (z.B. Blumenkästen) mit Pappschnee füllen, Schnee damit aufeinander stapeln, am Ende mit Wasser besprenkeln um das Ganze zu vereisen. Die Form steht natürlich frei, klassisch wäre die U-förmige Bar. Vor dem Vereisen daran denken, ob man noch Elemente in die Bar integrieren möchte, wie z.B. Dekozweige, im Schnee vertiefte Schalen für Cocktail-Utensilien, Aussparungen für Teelichter im Glas. Nur Getränkereste sollten nicht auf die Schneebar geschüttet werden – bekannterweise schmilzt Alkohol Schnee.

Die Deko
Für einen Hofmarkt ist die Aufteilung wegen des begrenzten Platzes enorm wichtig – es soll ja klein, heimelig und exklusiv bleiben. Also allen „Marktbeschickern“ (Freunden mit den Weihnachtsgeschenken vom letzten Jahr, DIY-Freaks, Omas mit Strickmützen, Nachbarn mit Weihnachtspunsch) einen kleinen Campingtisch zuweisen. Als Beleuchtung dienen Fackeln oder große Stumpenkerzen im Schnee. Auch schön: eine alte Schubkarre mit Teelichtern füllen. Ansonsten kann man auch ein Motto ausrufen, und z.B. einen Gemeinschaftsbaum mit allem alten Weihnachtsschmuck, den jeder nur noch aus Nostalgiegründen aufhebt, schmücken. Das bedeutet dann wahrscheinlich: 20 Jahre altes Lametta, Christbaumkugeln mit Motiven und Salzteig aus der Kinderzeit. Mit natürlicher Lebensmittelfarbe (alles, was einem sonst die Kleider versaut wie Karotte, Tomate oder rote Beete) kann man übrigens Schnee (Eiswasser) einfärben.

Schnell selbst gemacht: leckerer Weihnachtspunsch für die Gäste

 

Das ultimative Rezept
Punschrezepte gibt es wahrscheinlich so viele wie Schneeflocken in der Luft, uns hat dieses besonders gemundet: Prosecco und Orangensaft erhitzen (nicht kochen), mit einer Stange Zimt (wieder entfernen), Orangenscheiben, Glühweingewürz und Zucker abschmecken. Je nach Lust und Laune kann man noch einen Fruchtsirup und Alkohol der Wahl hinzufügen. Zur Deko dienen Zimt, Puderzucker, und z.B. In Puderzucker „geeiste“ Nelken als Blüten. Unzähligen weitere leckere Rezepte findet man in Communitys. Serviert wird der Punsch gegen ein kleines Entgelt an der Schneebar.

Aufwärmen
Wem beim Punschgenuss noch nicht warm um’s Herz und um die Hände geworden ist, der wärmt sich am mittelalterlichen Feuerkorb. Für’s innere Aufwärmen bieten sich kleine warme Häppchen an (eine Küche in der Nähe ist also zu empfehlen), z.B. zusammengefaltete Pfannkuchen oder Suppe in Teetassen (einfach in einer großen Thermoskanne aufbewahren). Auch mit dem richtigen Sound wird einem warm. Weil einem Musiker bei Minusgraden schnell die Hände einfrieren, tut es auch ganz unkompliziert der iPod mit Box.

Wem das Inszenieren eines kleinen eigenen Marktes zu aufwändig ist, kann sich natürlich auch zu einem dieser außergewöhnlichen Weihnachtsmärkte  informieren: Wir gehen dann schon mal Punsch trinken!

Lieblingsplätze für dunkle Tage

04. November 2013

Je länger und dunkler die Tage, umso mehr Zeit verbringen wir drinnen. Zumindest geht es uns persönlich so: Trotz hoch und heiliger Versprechen, auch bei Regen und Wind durch den Wald zu joggen und auch in der Dunkelheit früh zum Bäcker zu radeln, verlagert sich der Lebensmittelpunkt immer weiter nach drinnen, je weiter das Jahr voranschreitet. Die Wohnpsychologie weiß, dass man besonders am Lieblingsplatz eines Menschen ablesen kann, welcher Wohntyp er ist. Und gerade solche Lieblingsplätze sind es, die sich in der kühlen Jahreszeit besonders beweisen müssen.

Farben erschaffen Stimmungen

Klassische Bereiche der Wohnpsychologie sind übrigens z.B. die Farbpsychologie und die Wahrnehmungspsychologie. Gerade in Herbst und Winter sind die wohnlichen Farbwelten von immenser Bedeutung für das seelische Wohlbefinden. Was nicht unbedingt immer bedeutet, die Wohnung plötzlich nur noch in fröhlichen Farben als Gegengewicht zum trüben Licht zu gestalten. (Abgesehen davon kann sich dies natürlich kaum einer leisten.) Vielmehr ist die Farb- und damit auch Wohnwahrnehmung je nach Typ unterschiedlich. Während der eine im Winter seine Tageslichtlampe und sonnengelbe Vorhänge braucht, ist ein anderer vielleicht völlig umempfindlich gegen wetterbedingte Stimmungen, pflegt auch gerade im Herbst gerne seinen Lounge-Look in Braun- und Beigetönen oder wählt im Winter sogar bewusst gedeckte und dunkle Erdtöne.

Einfache Veränderung, große Wirkung

Egal zu welchem Typ man sich selbst zählt: Wichtig ist, sich gerade jetzt ein ganz persönliches Plätzchen zu schaffen, an dem man sich auch an langen Regentagen gerne länger aufhält. Je nach Wohntyp kann dies also ganz unterschiedlich ausfallen. Der Nähetyp hat vielleicht gerne viele Menschen um sich und gestaltet seinen Lieblingsplatz inmitten der Familiencouch. Ein distanzorientierter Wohntyp braucht eher einen separaten Raum, Weite und unverstellten Wohnraum oder optische Trenner wie Stellwände oder Regale. Der Verändertyp gestaltet mit ein paar Handgriffen seinen Wohnraum nach Laune und Jahreszeit neu. Freunde warmer Farben erzielen mit dem simplen Austausch der Vorhänge bereits starke Veränderungen in der Raumstimmung. Auch das Verschieben von Sitzmöbeln zum hellsten Platz der Wohnung kann in Herbst und Winter im wahrsten Sinne des Wortes für Stimmungsaufhellung sorgen.

Ideen finden bei www.solebich.de

Tolle Ideen bei anderen abschauen

Wer neu baut, kann wohnpsychologische Überlegungen natürlich in den Entwurf mit einbeziehen. So ideal wird es aber selten ablaufen, daher ist es umso spannender, sich damit auseinanderzusetzen, wie man mit den fixen Gegebenheiten kreativ umgehen kann. Die Wohnung als Spiegel der Seele ist übrigens auch Thema zahlreicher Foren und Seiten im Web. Communitys wie www.solebich.de sind wahre Fundgruben für Einrichtungsideen und geben Tipps für kleine Veränderungen mit großer Wirkung. Mal ehrlich: Wer wirft nicht mal gern einen Blick in fremde Wohnzimmer und kuckt sich die witzigsten Ideen ab? In Foren kann man sich dann mit anderen über deren Ideen (auch für das eigene Zuhause) austauschen, sei es nun zum Sitzmöbel für den Lieblingsplatz, Varianten neuer Lichtgestaltung im Herbst oder das schönste selbst gemachte Blätterbild aus den ersten bunten Herbstblättern. Wer einfach nur ganz allgemeine Inspiration für herbstliche Stimmung sucht, ist bei der Online-Pinwand Pinterest gut aufgehoben. Hier kann man entweder ganz konkret nach dem Thema Wohnen suchen, oder einfach durch themenbezogene Mood-Boards surfen. Und dabei vergeht ein Herbsttag schon mal im Flug. Viel Spaß!

Bist du ein Bean Bag-Typ?

21. Oktober 2013

Genau das wollen wir mit dem folgenden Test herausfinden. Auch wenn er nicht ganz ernst gemeint ist – Tests sollen Spaß machen und Bean Bags auch! Und los geht’s!

Stellst du gerne deine Wohnung um?

  • Nein, schließlich war es anstrengend genug, sie einzurichten. A
  • Ja, jedes Jahr wird mal ein Schrank gerückt. C
  • Ständig! Meine Freunde denken immer, ich bin umgezogen, wenn sie kommen. B

Hast du oft Gäste?

  • Ja, meist werde ich sogar spontan besucht. B
  • Himmel, nein, ich bin froh wenn ich nach der Arbeit meine Ruhe hab! A
  • Mit Vorankündigung zum Aufräumen lass ich sie gern in meine Wohnung. C

Verbringst du viel Zeit außen?

  • Ameisen sind meine natürlichen Feinde und Jahreszeiten beinhalten zu viele Überraschungen. A
  • Das kommt total auf meine Stimmung an, da lass ich mich überraschen! B
  • Auf einer gepflegten Terrasse mit Stuhlhussen verbringe ich gern mal einen Grillabend. C

Was tust du, wenn du nachts vom Feiern nach Hause kommst?

  • Ich schminke mich vorsorglich ab, dusche und trinke einen halben Liter gesundes Ingwerwasser. C
  • Ich schmeiße meine Schuhe von mir und werfe mich auf das nächstbeste Sitzmöbel. B
  • Heimkommen? Nachts? Da lieg ich doch längst in meiner frisch gestärkten Bettwäsche! A

Dein Lieblingstier ist ein…

  • Kater, der sich lässig streckt und entspannt und manchmal aus der Sockenschublade äugt. B
  • Hamster, der tagsüber nicht zu sehen ist und nachts im Rad rennt. C
  • Guppy – die schwimmen kommentarlos durch die Gegend und ärgern mich nicht! A

 

Auflösung: Zähle zusammen, wie oft du A, B oder C gewählt hast. Und hier kommt deine Einschätzung!

A= Altmodisch
Der Anzug muss frisch gebügelt sein, Gäste achten auf die akademische Viertelstunde und wenn man sich einmal für die Designer-Couch entschieden hat, ist das eine Entscheidung für’s Leben. Deshalb wählst du auch am liebsten gedeckte Farben und Formen, denn die sind zeitlos, pflegeleicht und kommen nie aus der Mode. Wir empfehlen die Anschaffung einer Schrankwand und eines Schuhpoliergerätes für das Eigentums-Reiheneckhaus. In dem übrigens nichts gegen ein durchaus klassisches Daybed spricht!

B= Bean Bag-Typ
Bingo! Du magst es nicht nur spontan, sondern auch gesellig. Das bedeutet zum einen, dass du gerne Menschen bei dir willkommen heißt. Am wichtigsten ist dir, dass sie sich wohlfühlen und dein Zuhause flexibel ist. Mit einer Hand voll Bean Bags machst du auch eine Hand voll Freunde glücklich. Zum anderen veränderst du auch für dich selbst dein Zuhause gern nach Lust und Laune. Farbwechsel nach Saison, loungiger Look oder gemütliches Lese-Eck, bei dir gibt es immer Neues zu entdecken.

C= Classical
Du fährst gut mit dem unaufgeregten Mittelmaß, und das ist auch in Ordnung so. Zwar bist du zurückhaltend bei Neuanschaffungen, lässt dich aber durchaus überzeugen. Gäste sind bei dir gern gesehen, allerdings lädst du aus Vorsicht immer nur eine handverlesene Anzahl ein. Du fürchtest, nicht jedem gerecht zu werden, nicht genug Essen und nicht ausreichend Stühle da zu haben. Lass ein bisschen Spontaneität in dein Leben, kauf dir nen Tretroller für den Weg zum Büro, schneid dir die Haare ab! Unser Tipp: Vielleicht besuchst du mal B und lässt dich von den ganz klassischen Qualitäten einiger Bean Bags überzeugen?

Was die Kleinsten mit den großen Kissen anstellen

26. September 2013

Smoothy goes Kinderzimmer

Manchmal muss man einfach im wahrsten Sinn des Wortes noch mal ganz klein anfangen und wieder Kind sein, um sich in das spielerische Potential seiner eigenen Produkte hinein zu versetzen.

Darauf gekommen sind wir, weil die Tochter einer Kollegin deren Bean Bag kurzerhand für 3 Tage besetzt hat und zum Piratenschiff umfunktioniert hat, und zwar samt Schiffszwieback (Krümel überall), einem Segel (da bist du wieder, altes Unterhemd!) und Gummibaum als Ankerplatz. Verhandlungen um den Schatz (Taschengeld) beendeten schließlich erfolgreich die Belagerung. Was kann man daraus lernen?

Leben mit Kindern zwingt einen oft, den Raum, den man bewohnt, mit ganz neuen Augen zu sehen. Nicht nur, weil Design auf einmal kindertauglich sein muss (heißt: robust, vielseitig, sicher), sondern auch, weil nach und nach alle Bereiche der Wohnung auf ihre Spieltauglichkeit ausgetestet werden. Das hat uns interessiert, und so haben wir Kinder von Freunden gebeten, uns ihre Spielideen mit Smoothy zu beschreiben.

Sitzsäcke unter außergewöhnlichen Bedingungen: von Kindern getestet!

Eines ist klar: Nur weil Junior drauf steht, heißt das noch lange nicht, dass die Kleinen sich mit den für sie entworfenen Modellen zufrieden geben. Der XXXXL Smoothy gibt natürlich eine 1a Matratze zum darauf herumtollen ab. Nach unseren Zählungen passen mindestens 10 Kinder (also eine ganze Kindergartengruppe) auf das größte Modell. Gestapelte Cubes werden im Handumdrehen zur Mauer für die Ritterburg. In Kombination mit einem selbst gestalteten Baldachin (einfach Stoffbahnen unterschiedlicher Stoffe an einem Holzring fest tackern und an die Decke hängen) wird die Bean Bag zum Prinzessinnengemach.

Bunt ist wichtig für die Kurzen, es kann gar nicht bunt genug sein. Mehrere verschieden gemusterte Sitzkissen neben- oder hintereinander verwandeln sich in Bus, Auto oder in ein Flugzeug (ganz wichtig und mehrmals betont: Der Pilot braucht natürlich eine Mütze). An die Wand gelehnt und mit einem Tischtuch bedeckt wird eine prima Höhle draus. Schöne Ergänzung: Eine Lichterkette für den Höhleneingang. Überhaupt sind Kinder Meister der ungewöhnlichen Nutzung. Warum also nicht mal in der Küche auf dem Boden picknicken, den wasserfesten Smoothy zum Garten-Bett umfunktionieren, mit ihm rodeln gehen oder mit gestapelten Kissen Prinzessin auf der Erbse spielen?

Einige Kinder haben übrigens ganz praktisch gedacht: „Mit dem Cube komm ich bis zur Zahnbürste“, meinte Leo (5), und das begrüßen wir natürlich immer…

Smoothy Nightflower Junior

 

Auf den Hund gekommen: Wie es zum Sitzsack für Hunde kam

20. September 2013

Nicht nur was für den vierbeinigen Freund!

Ein Sitzkissen für Hunde, das ist bei uns ja inzwischen nichts Neues mehr. Aber wir kam es eigentlich zu der Idee, Sitzkissen nicht nur für Menschen sondern auch für den besten Freund des Menschen zu entwerfen? Wahrscheinlich könnt ihr es euch schon denken: Natürlich hat der ein oder andere von uns einen behaarten oder gefiederten Freund daheim. Da bleibt es nicht aus, dass die tierischen Mitbewohner sich früher oder später ihr Territorium in der Wohnung erobern.

Was will der Mensch vom Hundekorb?
Während man bei der eigensinnigen Katze (die zudem dreidimensional unterwegs ist) ohnehin keine Wahl hat, ob man sie mit auf die Bean Bag lässt, verhält es sich mit Hunden schon anders. Wer einen hat, weiß, dass ein Hund einen nur für ihn definierten Platz bevorzugt. Und mal ehrlich, wer will schon Hundehaare auf der Kuschelcouch oder sogar im Bett. Was lag da näher, als für die Vierbeiner gleich ihre eigenen Smoothys auszudenken. Zumal ein Hundesmoothy ja ein paar andere Ansprüche hat als einer für Menschen. Nach einigen Diskussionen waren wir einhellig der Meinung, dass leichte Pflege eines der wichtigsten Kriterien ist, gefolgt von coolem Look (denn es gibt wirklich unzählige hässliche Hundekörbe) und verschiedenen Größen. Wer will ständig einen riesigen Hundekorb im Weg haben, wenn er nur einen Chihuahua beherbergt? Und wer will, dass seine dänische Dogge links und rechts aus dem niedlichen kleinen Katzenkorb heraushängt?

Smoothy Dogbed Classic Purpur
Nachdem unser Dogbed dann das Licht der Welt erblickt hatte, wollten wir es natürlich auch für andere Haustiere testen. Hier die lustigen Ergebnisse, unserer, naja Tierversuche wollen wir es nicht nennen: Katzen finden den Korb ebenso super wie Hunde, sind aber etwas eigen, was das Material betrifft. Eine Katze hat halt doch lieber etwas wolliges, um mit den Krallen daran zu spielen. Zwei im Smoothy ausgesetzte Hamster erwiesen sich als nicht ganz oberflächensicher, sie hätten einem Eisballett alle Ehre gemacht. Küken aus Omas Bauernhof gehen fast verloren im Dogbed Leather, vor allem der Rand ist eine unüberwindbare Hürde für kleine Woodstocks, zumal ungeflügelt. Ziegen knabbern gerne alles an, was hervorsteht (vor allem wenn es grün ist) – ohne Decke also vielleicht möglich, vom Einsatz im Ziegenstall raten wir trotzdem ab.

Smoothy Dogbed Green
Aber wie sieht es mit exotischeren Tieren aus? Tja, das Dogbed scheint in puncto Robustheit jedenfalls Ländergrenzen zu überwinden, aber seht selbst!